29.04.08, 12:55:33
lehrling
Wenn jemand aktiv sammelt, dann bildet sich auch ein Häufchen Marken, die aus versch. Gründen nicht in die Slg passen.
Was tun damit?
Am liebsten tauschen, dummerweise haben Interessenten an meinen Doubletten selten etwas für meine Slg - oder andersrum...
Meine letzten ebay - Verkäufe waren so erfolgreich, dass eine Wiederholung nicht erstrebenswert ist, ein Brustschildlot mit besseren Werten in gemischter Qualität hat 1% Mi eingespielt, eine überkomplette Slg NDP in guter Erh. mit unberechneter 23 falsch gepr. als Zugabe gerade 3% ....
Nach langen Jahren Sammelpause habe ich wieder eine Realauktion besucht - die Rufpreise für Slgen empfand ich durchweg als hoch, wenige nur, bei den ich potential nach oben sah (und bei denen war ich leider nicht der einzige).
Die erzielten Preise fand ich unter Berücksichtigung von Aufgeld usw erstaunlich hoch - bei einer Auflösung über ebay würden die meisten der Slgen mE ihren Einkaufspreis nicht wiederbringen.
Gibt es da zwei paralelle Märkte mit verschiedenem Preisniveau?
Wenn ja, wie findet man Zugang zu dem mit dem höherem Niveau?
Ich erwarte ja nicht, an meinen Doubletten reich zu werden, nur möchte ich doch das, was ich für mir fehlende Marken bereit bin, zu zahlen, auch annähernd von anderen erzielen.
Stampx empfielt sich auch als Verkaufsplattform.
Die Preise dort finde ich nicht günstig, auch scheint es nur zwei Anbieter zu geben - mich würde die Verkaufsquote interessieren.
Gelegentlich erscheinen die dortigen Angebote dann zu ähnlichen Preisen bei ebay, dass sehe ich als Werbeaktion mit dem Effekt, dass die umliegenden Angebote statt 3,24 mal 4,87 erzielen, wenn verkauft werden soll, starten auch diese Anbieter mit 1.- .....
Was also tun, um Meinungen wird gebeten,
Gruß lehrling
29.04.08, 14:51:28
Briefmarkensammler
Wenn jemand aktiv sammelt, dann bildet sich auch ein Häufchen Marken, die aus versch. Gründen nicht in die Slg passen.
Was tun damit?
Am liebsten tauschen, dummerweise haben Interessenten an meinen Doubletten selten etwas für meine Slg - oder andersrum...
Meine letzten ebay - Verkäufe waren so erfolgreich, dass eine Wiederholung nicht erstrebenswert ist, ein Brustschildlot mit besseren Werten in gemischter Qualität hat 1% Mi eingespielt, eine überkomplette Slg NDP in guter Erh. mit unberechneter 23 falsch gepr. als Zugabe gerade 3% ....
Nach langen Jahren Sammelpause habe ich wieder eine Realauktion besucht - die Rufpreise für Slgen empfand ich durchweg als hoch, wenige nur, bei den ich potential nach oben sah (und bei denen war ich leider nicht der einzige).
Die erzielten Preise fand ich unter Berücksichtigung von Aufgeld usw erstaunlich hoch - bei einer Auflösung über ebay würden die meisten der Slgen mE ihren Einkaufspreis nicht wiederbringen.
Gibt es da zwei paralelle Märkte mit verschiedenem Preisniveau?
Wenn ja, wie findet man Zugang zu dem mit dem höherem Niveau?
Ich erwarte ja nicht, an meinen Doubletten reich zu werden, nur möchte ich doch das, was ich für mir fehlende Marken bereit bin, zu zahlen, auch annähernd von anderen erzielen.
Stampx empfielt sich auch als Verkaufsplattform.
Die Preise dort finde ich nicht günstig, auch scheint es nur zwei Anbieter zu geben - mich würde die Verkaufsquote interessieren.
Gelegentlich erscheinen die dortigen Angebote dann zu ähnlichen Preisen bei ebay, dass sehe ich als Werbeaktion mit dem Effekt, dass die umliegenden Angebote statt 3,24 mal 4,87 erzielen, wenn verkauft werden soll, starten auch diese Anbieter mit 1.- .....
Was also tun, um Meinungen wird gebeten,
Gruß lehrling
Hallo,
DU machst einen entscheidenden Gedankenfehler:
Du vergleichst die Preise der Marken die Dir noch fehlen, mit denen die Du als Dubletten hast.
Ohne Deine Sammlung genau zu kennen behaupte ich mal frech, dass die Marken die Dir fehlen selten und teuer sind, während die, die Du übrig hast eher billiger und häufiger am Markt zu finden sind.
Du vergleichst also Apfel mit Birnen. In beiden Fällen fällst Du zudem auf die Illusion der angeblichen Vergleichbarkeit von Katalogpreisen herein. 1000 Marken zu 1 EUR werten eben nicht wie eine mit 1000 EUR Michelwert.
Gesuchte Werte erzielen zudem häufig Preise deutlich über Katalogwert.
29.04.08, 18:09:47
Juergen Kraft
Hallo Lehrling,
mengenmäßig fallen zur Zeit noch zwei Anbieter besonders ins Gewicht. Das ist einerseits deshalb normal, da bis auf ein Mail an Adressen, die einmal in Kontakt zu einem der Anbieter standen praktisch noch keine Werbung für die Seite gemacht wurde, andererseits ist eines der Ziele der Seite, für Jedermann korrektes Vergleichsmaterial zu zeigen. Aus dem Grund werden in Zukunft Stück für Stück weitere, seriöse Auktionshäuser dazu kommen.
Deine Frage nach der Quote einerseits und den erzielten Preisen andererseits, ist berechtigt. Die Antwort kann man sich fast selbst geben.
Wer zu jedem Preis verkaufen will oder muss, bietet eben für 1,- Euro bei Ebay an.
Wie du sehr richtig schreibst, kommt ja ab und zu auch etwas aus dem Angebot zu Festpreisen, zu Ebay. Dort ist die Verkaufsquote höher, logischerweise sehen noch mehr Nutzer die Angebote.
Der entscheidende Punkt ist aber, die Artikel werden ja tatsächlich zu den Festpreisen verkauft. Es ist in der Vergangenheit häufiger vorgekommen, dass sich Leute über Preise lustig gemacht hatten oder sagen wir als Beispiel, den halben Preis geboten haben. Sofern die Artikel im Auktionsformat angeboten waren, kam es mehrfach vor, dass genau so ein Artikel nicht nur zum vermeintlich überhöhten Preis einen Käufer fand, sondern sogar noch gesteigert wurde. Ich will nicht ausschließen, dass im Einzelfall ein Preis zu hoch ist. Mindestens genauso oft, ist der Preis aber auch zu niedrig.
Ich erinnere mich an konkrete Angebote die in einem anderen Forum lächerlich gemacht wurden (ist fast zwei Jahre her), ja die Preisforderung wurde mit bösen Worten kommentiert. Später hat der Vorsitzende der AG für dieses Sammelgebiet eine der kritisierten Marken gekauft. Zu dem vermeintlichen Wucherpreis versteht sich. Die abgegebene Bewertung, die seine Zufriedenheit ausdrückte, darf man in dem Fall sicher ernst nehmen.
Die überwiegende Anzahl der Angebote bei stampsx richtet sich an Spezialisten des jeweiligen Sammelgebietes und ist nicht darauf angelegt, Laien über den Löffel zu barbieren. Selbstverständlich kann man bei Ebay Schnäppchen machen. Gerade wenn man über Fachwissen verfügt. Nach meiner eigenen Erfahrung ist es aber so, dass der Zeitaufwand ein Schnäppchen zu finden und zu bekommen, in keinem Verhältnis zum ersparten Betrag steht. Natürlich kaufen viele bei Ebay nur, um den Schnäppchenjägertrieb zu befriedigen. Da ist auch die Qualität Nebensache. Wen interessieren werterhöhende Eigenschaften? Was gut ankommt, ist das Verhältnis niedriger Kaufpreis zu vermeintlich hohem Katalogwert.