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stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 23.11.19, 13:58:44

Hallo brimaman,

vielen dank, das ist sehr lieb von Dir.

Dein Scan ist bei einer anderen Kalibrierung aufgenommen, die Farben ein wenig dunkel und kräftig. Ferner ist kein ICC-Profil eingebettet und dies macht das hochgeladene Bild nicht vergleichbar zu den Scans von mir.

Die nachstehenden 7 Reihen a 5 Marken habe ich nach den Messergebnissen gelegt. Die Marken liegen mir alle im Original vor, siehe Übersichtsscan im ersten Beitrag, und ich komme an Tageslicht zu keinem anderen Ergebnis.

1. bis 5. Reihe fallen demnach nach dem a-Farbtopf.

6. Reihe nach b-Farbe

7. Reihe nach c-Farbe. Den Marken fehlt sichtbar der Blauanteil und sie liegen auf Farbwinkeln, die weit weg von der typischen a-Farbe sind. Es ist ein brauner, kein rötlicher Farbton.

Die blaue Nummer auf den Marken habe ich nach Messung auf diese geschrieben, damit ich die Marke dem Messergebnis zuordnen kann.

Die verschiedenen Farbtönungen lassen sich aber in Hauptverwendungszeiträume eingrenzen, dies spiegelt sich in meinen Farbreihen wider. Daher traue ich mir eine gewisse Ableitung von Deinem Scan zu.

Die erste Marke in Deinem Scan sollte vergleichbar sein, mit den ersten beiden Marken in meiner vierten Reihe.

Die zweite Marke sollte im Farbton auf die ersten beiden Marken in zweiter Reihe fallen.

Die dritte Marke ist eine typische b-Farbe. Dies verrät der wahrnehmbare Blauanteil gegenüber der vierten Marke.

Die vierte Marke zeigt gegenüber Deiner dritten Marke weniger blau, wirkt aber in Deinem Scan sehr rötlich. Dein Scan lässt aber hier keinen eindeutigen Rückschluß zu, weil die Farben in diesem grundsätzlich dunkler und rötlicher wirken, als in meinen sRGB-Scans.

Das angehängte Bild ist aufgrund des Upload-Limits auf 15% der Originalgröße verkleinert, dennoch gestochen scharf nach Download.

Beste Grüße
Markus

P.S. wenn ich den Scan von brimaman im Photoshop aufhelle und einen Schub Rot entferne, dann bleibt seine dritte Marke bläulich und die vierte Marke wird bräunlich. Das März-Datum aus 1873 spricht bei der vierten Marke von brimaman aber auch für eine c-Farbe. zwinkern
Dateianhang (verkleinert):

 Farben-2400-dpi-15Proz.jpg (1.35 MByte | 59 mal heruntergeladen | 79.71 MByte Traffic)

23.11.19, 13:39:48

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

die Sache mit dem Stempeldatum, welches bereits für b- oder c-Farbe sprechen kann, muß man natürlich auf das jeweilige Postamt betrachtet sehen, an dem die Marke verwendet wurde.

Hauptsächlich kommen Verwendungen von b- und c-Farben in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Schwerin und in der OPD Düsseldorf vor. Wie gesagt, hauptsächlich.

Es gibt selbstverständlich auch heute noch Marken in Sammlungen zu finden, welche noch nach der alten Einteilung vor Aufnahme der c-Farbe signiert sind. Aber psst, nicht weiter verraten. zwinkern

Beste Grüße
Markus
23.11.19, 14:30:12

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 24.11.19, 07:42:36

Hallo,

grundsätzlich handelt es sich bei allen Marken der MiNr. 21 und 27 um orangebraune Farbtöne, die sich in zahlreichen verschiedenen Sättigungs- und Helligkeitsstufen darstellen.

Aufgrund dieser vielen unterschiedlichen Sättigkeits- und Helligkeitsstufen ergibt sich für den Betrachter der Eindruck, es handele sich hierbei um verschiedene Farben, die einen mehr nach orange oder rötlicher, die anderen mehr nach rot oder bräunlicher.

Rein nach Farbton gesehen, ist meine obige Ausarbeitung, gestützt durch Messungen im HSV-Farbraum und UV-Untersuchungen, richtig.

Das Problem ist aber, dass danach der BPP nicht prüft und aufgrund ganz geheimer Geheimmerkmale zu einer eigentümlichen Betrachtungsweise gelangt. Zu dieser Erkenntnis bin ich über eine Ausarbeitung von in Frankfurt a.M. gestempelten 9 Kr.-Marken gelangt. Dieses Geheimmerkmal zeigt sich auch bei den von brimaman vorgestellten Marken.

Nachstehend noch einmal die von mir in die Diskussion eingebrachten vier Marken MiNr. 21 b und c mit Prüfungen von Herrn Sommer. Mit neutralem (grauen) Hintergrund zeigt sich auch hier, dass es an meiner Ausarbeitung zur Farbe nichts zu Rütteln gibt. Dennoch glaube ich, dass BPP-Prüfer weiterhin die in Hamburg gestempelte Marke als c-Farbe und die in Essen gestempelte als b-Farbe bestätigen und weiterhin so prüfen werden - vollkommen egal, um welchen Farbton es sich letztendlich wirklich handelt.

Wer entdeckt das ganz geheime Geheimmerkmal?

Beste Grüße
Markus
Dateianhang (verkleinert):

 21-b_21-c_grauer-Hintergrund-50Proz.jpg (1.17 MByte | 76 mal heruntergeladen | 88.61 MByte Traffic)

24.11.19, 07:36:27

lehrling

(Mitglied)

Hallo Markus,
ich warte schon seit Tagen auf die Lüftung des Geheimnisses...
zeigt eine der folgenden Marken das Geheimmerkmal?

Gruß lehrling
Dateianhang (verkleinert):

 c119.jpg (958.35 KByte | 44 mal heruntergeladen | 41.18 MByte Traffic)

03.12.19, 22:50:05

guy69

(Mitglied)

Auch hier wäre das geheime Geheimmerkmal zu sehen ??

Dateianhang (verkleinert):

 21b.jpg (472.19 KByte | 31 mal heruntergeladen | 14.29 MByte Traffic)


Viele Grüße ++ Harald ++
04.12.19, 06:38:01

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

eigentlich dachte ich, dass jemand das geheime Merkmal an meinen Bildern entdeckt und beschreibt.

Beste Grüße
Markus
04.12.19, 17:52:21

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

ein Kollege hat mir berichtet, dass einst von Herrn Sommer vorgenommene Einteilungen nach b- und c-Farbe bei aktueller Prüfung nicht immer bestätigt werden können.

Bei MiNr. 27 geht es auch kreuz und quer, was die einstigen Farbbestimmungen angeht.

Heute werde ich mich noch einmal intensiv mit den mir vorliegenden Marken MiNr. 21 und 27 beschäftigen und letztendlich wird bei einigen für die guten Sorten in Frage kommenden Stücken nichts anderes übrig bleiben als diese erneut zur Prüfung einzusenden.

Beste Grüße
Markus
09.12.19, 12:20:56

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

ist die Helligkeit des braunen Farbtons höher als seine Sättigung, wird vom Betrachter ein Rotbraun empfunden.

ist die Helligkeit des braunen Farbtons niedriger als seine Sättigung, wird vom Betrachter ein Braun empfunden.

Die Schwierigkeit, nach b- oder c-Farbe zu entscheiden, liegt im konkreten Verhältnis, in dem Sättigung und Helligkeit der Farbe zueinander stehen.

Je nach dem, unter welcher Lichtfarbe der Betrachter sich die Marken ansieht, kann er bei problematischen Verhältnissen zwischen Sättigung und Helligkeit bei selbiger Marke zu unterschiedlichen subjektiven Eindrücken bzw. Entscheidungen gelangen.

Beste Grüße
Markus
14.12.19, 09:08:32

inbetweener

(Mitglied)

Hallo,

Ich fürchte, das Geheimmerkmal wird bleiben was es schon ist: geheim.

Gruß,
Rob
14.12.19, 14:07:34

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

wenn sich meine Vermutung nach erneuter Prüfung von gewissen mir vorliegenden Marken bestätigen sollte, dass sich unter einst als b-geprüften Marken heutige c-Farben und umgekehrt befinden, als auch selbige genau so aktuell umgeprüft werden sollten, dann kann ich das Geheimnis über eine Messung im HSV-Farbraum erklären.

Die vier oben gezeigten, mit grau hinterlegten Marken, fallen dann allerdings nur nach b.

Wir werden sehen. freuen

Beste Grüße
Markus
14.12.19, 14:31:39
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