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Hallo liebe Teilnehmer,

herzlich willkommen zum neuen Thema Wundersame Wertsteigerung von ebay-Losen

Versucht beim Schreiben immer sachlich zu bleiben. Drückt euch klar aus, damit jeder Leser versteht, ob ihr Fachwissen teilt oder eure Meinung zu einem Thema sagt.

Verzichtet auf Kommentare über andere Teilnehmer. Kommentiert gerne die Aussagen anderer. Wir wollen über Philatelie diskutieren und nicht über Philatelisten freuen

Wir wünschen viel Freude am Hobby Philatelie!
06.09.18, 22:16:04

Nordseegold

(Mitglied)

Moin,

in letzter Zeit kommt es häufig zu Verkäufen auf ebay, die sich dann kurze Zeit später wieder auf Briefmarkenauktionen mit deutlichen (!) Preissteigerungen wieder finden. Da sind wohl auch einige Goldgräber unterwegs.

371. Grobe Auktion Los 494: 2b als Dreierstreifen auf Brief

dto. Los 525: MiF 15+23 Brief
dto. Los 492: MiNr. 2a auf Postvereinsbrief

Sämtliche Briefe wurden für deutlich geringere Beträge auf ebay zugeschlagen. Vermutlich leider keine "echten" Bieter.

Grüße
Michael
Dateianhang (verkleinert):

 Briefe.JPG (73.95 KByte | 46 mal heruntergeladen | 3.32 MByte Traffic)


Tschüss Michael Suche immer alles von Bremervörde, Selsingen, Kuhstedt
06.09.18, 22:17:04

Otjikururume

(Mitglied)

Goldgraben ist ja auch nicht verboten.
07.09.18, 09:48:59

tokahai

(Mitglied)

Bei uns schon 😩
07.09.18, 12:38:30

olli0816

(Mitglied)

Hallo tokohai,

ich bin mir sicher, dass es auch unterschiedliche Auktionshäuser gibt, die bei ebay/anderen Auktionshäuser Dinge kaufen und bei sich wieder teurer anbieten. Ganz normale Marktwirtschaft. Ist alles legal. Natürlich machen das auch professionelle Händler.

Grüße Oliver
07.09.18, 14:39:49

tokahai

(Mitglied)

Ich meinte das "nach Gold graben"... Da bekommt man schnell Ärger in Deutschland. Allen ein schönes Wochenende. Es geht zum Angeln.
07.09.18, 14:57:11

drmoeller_neuss

(Mitglied)

Ich kenne Sammlerkollegen, die bessere Stücke auf ebay verkauft haben, und bereit waren, einen geringeren Erlös in Kauf zu nehmen, damit sie nicht auf ihr Geld warten müssen.

Und nun zu den Fakten von der Grobe-Auktion:

Los 494: 2b als Dreierstreifen auf Brief wurde für 350,-- EUR verkauft. Für den Einlieferer bleiben nach Abzug der Provision noch 280,-- EUR. Zieht man noch die Spesen für den Versand ab, hat der Händler bei diesem Los eine schwarze Null geschrieben.
Los 525: MiF 15+23 Brief: blieb unverkauft.

Quelle: Ergebnisliste der 371. Grobe-Auktion

Im übrigen konnte jeder auf ebay bieten, es kann niemand jammern, dass der böse Handel die ach so schönen Briefe weggeschnappt hat. Im übrigen passiert das gleiche auch auf unseren Tauschtagen, dass sich die professionellen Händler bei den privaten Anbietern umschauen. Ich habe damit kein Problem, wenn alle die gleiche Chance haben. Gold graben ist etwas anderes, die meisten Briefmarkenhändler müssen sehen, wo sie bleiben. Bei solchen Stücken wird man schnell neidisch, auf ein Glücksgriff kommen aber auch zwei Nieten, d.h. Ladenhüter, die vielleicht nach Jahren unter Preis abgestossen werden.

P.s. so ganz schlau werde ich nicht aus der Ergebnisliste. Laut dieser Aufstellung wurden nur 148 Lose zu insgesamt ca. 37.000 EUR zugeschlagen. Wie kommt da der Auktionator auf seine Kosten? Oder spielt sich das Geschehen im Nachverkauf ab? Für die Käufer ist es sicherlich weniger stressig, wenn man besichtigen und gleich bezahlen kann.
07.09.18, 15:08:25

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

heute bin ich zufällig auf ein besonders bemerkenswertes Angebot gestoßen. Einer grell geschminkten Dame, deren Lippen jeden Moment mit lautem Knall platzen könnten, wächst unter dem Arm eine Paketkarte. Halleluja!

Siehe Ebayangebot Artikel 123793191108 | eBay-Artikel aus dem Cache zeigen.

Was wird da angeboten? Eine 70 Pf. Posthorn im waagrechten Paar auf der Rückseite einer Paketkarte. Die Paketkarte kam mir extrem bekannt vor freuen

Angepriesen wird das Stück von einem belgischen Händler, der in der Beschreibung erwähnt:

Spezialkatalog-Einheiten-Bund-Posthorn-Paare als MEF: 5000,- Euro

Das Angebot erweckt den Eindruck, als würde es sich um eine portogerechte Einzelfrankatur in Höhe von 1,40 handeln. Darum handelt es sich allerdings gar nicht. Die Frankatur war 1,50 und vorderseitig ist auch noch die Notopfermarke abgefallen. Das Stück wird für 1.390,- angeboten. Zudem wird auf unser Forum verwiesen und meine Seiten zu den Rötzprovisorien. Die Karte mit Einschreibzettel "381" habe ich natürlich dort auch abgebildet. Nach meinen Unterlagen wurde die Karte für um 300,- Euro verkauft. Warum sie jetzt über 1000,- Euro mehr Wert sein soll weiß ich nicht.

Die Bilder beim Angebot sind besonders schlecht. Da kann ich aber mit besseren Bildern dienen. Ein Bild der Vorseite habe ich auch, siehe auf meiner steinalten Seite im Gruseldesign von vor 20 Jahren, in den Tiefen von stampsX vergraben:

https://www.stampsx.com/hdd/briefmarken/docs/roetz.htm



Bilder oben aus meinem Bestand. Vor langer Zeit gescannt, aber immer noch viel besser, als die aktuellen Artikelbilder bei Ebay.

Da das Angebot Verbrauchertäuschung ist (keine portogerechte Einzelfrankatur, die sexistische und bei Ebay verbotene Werbung reicht auch schon aus) hier die Meldung:

123793191108 | eBay-Artikel aus dem Cache zeigen


J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

Liste der Sonderzeichen zum Einkopieren

Epson-Scanner-Standard-Einstellungen

30.08.19, 17:46:58

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

ich habe eben noch einmal eine Suche auf meinem Rechner laufen lassen. Das Stück hatte ich wohl zum 7.9.2003 auf meinem Ebay-Account angeboten. Die gezeigten Scans hatte ich davor gemacht.

Das Granatenstück dieser Provisorien ist im übrigen noch zu haben. Die Paketkarte ist portogerecht für ein selteneres Porto von 1,40 und kostet gar nicht über 1.300,- Euro. Eine Notopfermarke war nicht nötig, weil in die DDR und hier sind 813,- auch ein angemessener Preis. Der Michel von 1.800,- gilt ja auch nur für portogerechte Stücke. Wobei der Preis für Mischfrankaturen gilt. Die Einzelfrankatur ist sehr viel seltener. Bei dem Stück speziell ist auch die Qualität in jeder Hinsicht wesentlich besser.

Zum Vergrößern anklicken:





J. Kraft
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30.08.19, 18:12:34

drmoeller_neuss

(Mitglied)

Zitat von Juergen Kraft:
Hallo,

heute bin ich zufällig auf ein besonders bemerkenswertes Angebot gestoßen. Einer grell geschminkten Dame, deren Lippen jeden Moment mit lautem Knall platzen könnten, wächst unter dem Arm eine Paketkarte. Halleluja!

Siehe Ebayangebot Artikel 123793191108 | eBay-Artikel aus dem Cache zeigen.

Was wird da angeboten? Eine 70 Pf. Posthorn im waagrechten Paar auf der Rückseite einer Paketkarte. Die Paketkarte kam mir extrem bekannt vor freuen

Angepriesen wird das Stück von einem belgischen Händler, der in der Beschreibung erwähnt:

Spezialkatalog-Einheiten-Bund-Posthorn-Paare als MEF: 5000,- Euro

Das Angebot erweckt den Eindruck, als würde es sich um eine portogerechte Einzelfrankatur in Höhe von 1,40 handeln. Darum handelt es sich allerdings gar nicht. Die Frankatur war 1,50 und vorderseitig ist auch noch die Notopfermarke abgefallen. Das Stück wird für 1.390,- angeboten. Zudem wird auf unser Forum verwiesen und meine Seiten zu den Rötzprovisorien. Die Karte mit Einschreibzettel "381" habe ich natürlich dort auch abgebildet. Nach meinen Unterlagen wurde die Karte für um 300,- Euro verkauft. Warum sie jetzt über 1000,- Euro mehr Wert sein soll weiß ich nicht.

Die Bilder beim Angebot sind besonders schlecht. Da kann ich aber mit besseren Bildern dienen. Ein Bild der Vorseite habe ich auch, siehe auf meiner steinalten Seite im Gruseldesign von vor 20 Jahren, in den Tiefen von stampsX vergraben:

https://www.stampsx.com/hdd/briefmarken/docs/roetz.htm
. . .
[/IMG]


Wenn man in die obere rechte Ecke des abgebildeten Spezialkataloges schaut, findet man dort "Stand Jan 98". Die Preise dürften also noch DM-Preise sein. Im übrigen sind seit Herausgabe des Kataloges über 20 Jahre vergangen. Spreche doch einmal Deinen Frisör oder Deinen Bäcker auf seine Preise vor 20 Jahren an.

Im übrigen sind Katalogpreise gerade bei Belegen nur Schall und Rauch. Eine Mehrfachfrankatur bleibt eine Mehrfachfrankatur, auch wenn der Beleg nicht portogerecht frankiert ist und keine "fremden" Marken abgefallen sind. Streng genommen gelten die Katalogpreise für Briefe nicht für Paketkarten.

Ansonsten ist alles korrekt abgebildet. Wir sind uns einig, dass man die Angebotsbeschreibung und die Bilder noch optimieren kann. Letzlich schadet sich damit der Verkäufer selbst. Vielleicht findet sich zu dem hohen Preis aber ein Liebhaber, der vielleicht jedes Jahr seinen Urlaub in Rötz verbracht hat, und zu dem Stück eine persönliche Beziehung hat.

P.s. das Übernehmen ganzer Textpassagen von anderen Seiten könnte eine Urheberrechtsverletzung darstellen. Dagegen kann aber nur der Rechteinhaber vorgehen. Manche schwingen die ganz grosse Keule mit Anwalt, andere schreiben eine nette Email mit einer Rechnung für die Verwendung des Textes. 50 bis 100 Euro dürften drin sein.
03.09.19, 11:13:43
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