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Hallo liebe Teilnehmer,

herzlich willkommen zum neuen Thema Stempelfragen

Versucht beim Schreiben immer sachlich zu bleiben. Drückt euch klar aus, damit jeder Leser versteht, ob ihr Fachwissen teilt oder eure Meinung zu einem Thema sagt.

Verzichtet auf Kommentare über andere Teilnehmer. Kommentiert gerne die Aussagen anderer. Wir wollen über Philatelie diskutieren und nicht über Philatelisten freuen

Wir wünschen viel Freude am Hobby Philatelie!
09.08.19, 10:29:49

Lippe865

(Gast)

geändert von: Lippe865 - 09.08.19, 11:05:20

Hallo Bremen-Kundige,

den beigefügten zweizeiligen Rechteckstempel mit dem Text im Stempel "BREMEN *" möchte ich in die Datenbank hochladen. Das Stempelgerät habe ich aber bisher weder in der Datenbank noch in den beiden Feuser-Handbüchern gefunden. Die Stempelbreite ist etwa 25 mm, die Stempelhöhe ist 12 mm.

Kann mir bitte jemand sagen, ob und unter welcher Nummer der Stempel im Handbuch von Knauer/Salm aufgeführt ist?

Beste Grüße aus Westfalen,

Hans Rummenie



Dateianhang (verkleinert):

 151BREMEN.jpg (276.37 KByte | 5 mal heruntergeladen | 1.35 MByte Traffic)

09.08.19, 10:30:49

Klesammler

(Mitglied)

Hallo Hans,

ich denke, daß es Münzberg Nr. 16 ist. Vorne fehlen beim Stempel wenige Millimeter und hinten doch ein ganzes Stück.

beste Grüße

Dieter
09.08.19, 17:47:51

Lippe865

(Gast)

geändert von: Lippe865 - 01.10.19, 22:06:25

Hallo Bremen,

stammt der als Dateianhang beigefügte blaue Abschlag vom 17.2.1861 (Jahresdatum aus dem Brieftext übernommen) mit dem Text im Stempel "BREMEN. ZOLLVEREINSL. HAUPT ZOLLAMT VERZOLLT" von einem Stempelgerät des Ausgabelandes Bremen oder von einem Stempelgerät des Ausgabelandes Preußen?

Es handelt sich um einen Paket-Begleitbrief mit blauem K1-Aufgabestempel BREMEN und mit schwarzem R2-Ankunftsstempel MINDEN und mit schwarzem K2-Ankunftsstempel MINDEN PACKKAMMER.

Abend-Grüße aus Westfalen nach Bremen und anderswohin,

Hans Rummenie
Dateianhang (verkleinert):

 1721861BREMENVERZOLLT.jpg (300.7 KByte | 4 mal heruntergeladen | 1.17 MByte Traffic)

01.10.19, 22:04:30

Lippe865

(Gast)

geändert von: Lippe865 - 07.11.19, 10:31:04

Hallo Bremen-Forum,

kann mir bitte jemand sagen, unter welcher Nummer der hier gezeigte Zweikreisstempel "ST. P. A. BREMEN." vom 31.8.1849 (Jahresdatum aus dem Text des Briefes übernommen) im Bremen-Handbuch von Knauer-Salm aufgeführt ist? Der Abschlag hat einen Durchmesser von 23 mm, der Durchmesser des inneren Kreises beträgt 13,5 mm.

Nach meinem Eindruck passt dieser Abschlag nicht zu den drei bisher in der Datenbank angelegten Stempelgeräten mit diesem Stempeltext:
https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-datenbank.php?stempel_id=918
https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-datenbank.php?stempel_id=178042
https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-datenbank.php?stempel_id=184969

Oder täusche ich mich da?

Nächtliche Grüße aus Münster nach Bremen und anderswohin,

Hans Rummenie
Dateianhang (verkleinert):

 BREMEN31849.jpg (277.02 KByte | 0 mal heruntergeladen | 0 Byte Traffic)

07.11.19, 00:47:58

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo Hans,

von dem großen Zweikreisstempel "ST.P.A. BREMEN" sind im Knauer/Salm zehn verschiedene Typen bzw. eine 11. Type im Nachtrag gelistet.

Gemäß den dort angegebenen Gebrauchszeiten (Verwendungszeitraum), den Angaben zu den Kreisdurchmessern, der Typenhöhe, dem Abschlagsverhalten gemäß den dortigen Abbildungen etc. etc. pp., trifft meine Wahl, aus zwei in Frage kommenden Stempeltypen, auf Type 4 = Handbuch Nr. 86)

Deinen Stempel habe ich im Photoshop vermessen und komme auf folgende Ergebnisse:

Durchmesser Aussenkreis = 22,7 mm und Durchmesser Innenkreis = 13,8 mm, Typenhöhe = 3 mm

Das entspricht auch den Angaben zu Type 4 im Handbuch.

Beste Grüße
Markus

07.11.19, 14:12:07

Lippe865

(Gast)

geändert von: Lippe865 - 06.06.20, 08:22:45

Zitat von stampsteddy:
Hallo Hans,
von dem großen Zweikreisstempel "ST.P.A. BREMEN" sind im Knauer/Salm zehn verschiedene Typen bzw. eine 11. Type im Nachtrag gelistet.
Gemäß den dort angegebenen Gebrauchszeiten (Verwendungszeitraum), den Angaben zu den Kreisdurchmessern, der Typenhöhe, dem Abschlagsverhalten gemäß den dortigen Abbildungen etc. etc. pp., trifft meine Wahl, aus zwei in Frage kommenden Stempeltypen, auf Type 4 = Handbuch Nr. 86)
Deinen Stempel habe ich im Photoshop vermessen und komme auf folgende Ergebnisse:
Durchmesser Aussenkreis = 22,7 mm und Durchmesser Innenkreis = 13,8 mm, Typenhöhe = 3 mm
Das entspricht auch den Angaben zu Type 4 im Handbuch.
Beste Grüße
Markus


Hallo Markus,

sehr, sehr spät, aber natürlich auch sehr, sehr herzlich: Danke für Deine sehr kompetente und detaillierte Antwort auf meine Bremen-Frage vom 7.11.2019.

Hallo Bremen-Forum, hallo Markus,

ich habe eine neue Bremen-Stempel-Frage: Den hier als Bild gezeigten zweizeiligen blauen Stempel mit dem Stempeltext "BREMEN 1 JAN." finde ich weder in der Datenbank noch in den beiden Feuser-Handbüchern.

Der Zweizeiler hat eine Breite von 28 mm und eine Höhe von 11,5 mm, die Höhe der Buchstaben ist 5 mm. Der Stempel ist als Ankunftsstempel rückseitig auf einer Briefhülle abgeschlagen, die als Aufgabestempel den blauen Hannover-R2 "HOYA" vom "31 DEC." hat, dessen Bilder hier in der Datenbank zu finden sind: https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-datenbank.php?stempel_id=1237
Meiner Meinung nach enthalten die dort angegebenen Stempelmaße ("18mm x 13.50mm") einen Tippfehler: Ich messe bei meinem R2 "HOYA" eine Stempelbreite von 28 mm.

Der unfrankierte Brief ist vom "Amt Hoya" als "Dienstsache" gerichtet "An den Herrn Landvoigt Katenkamp zu Bremen".

Auf der Rückseite der Briefhülle ist mit leichtem Bleistift notiert:
1. "1857" wohl als vermutetes oder tatsächliches Jahr, in dem der Beleg entstanden ist,
2. "KS 157" wahrscheinlich als Fundstelle des Stempels im Bremen-Stempel-Handbuch von Knauer/Salm.

Hat jemand Informationen,
1. wo und wie dieser Stempel beschrieben ist,
2. welche Verwendungszeiten des Stempelgeräts bekannt sind,
3. von wann bis wann die Amtszeit des Bremer Landvoigts Katenkamp gewesen ist?

Nächtliche Grüße aus Westfalen in die Freie Hansestadt Bremen und anderswohin,

Hans Rummenie

PS: In dieser Fundstelle ist im Scan 106 für das Jahr 1871 ein "Johann Friedrich Katenkamp" als amtierender Landvogt in Bremen für das "Gebiet am linken Weserufer" genannt:
https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb11041149/bsb:6293986?queries=Katenkamp&language=de&c=default
Dateianhang (verkleinert):

 11BREMEN.jpg (125.54 KByte | 3 mal heruntergeladen | 376.62 KByte Traffic)

05.06.20, 23:31:01

Postgeschichte

(Mitglied)

Guten Morgen,

beschrieben ist der Stempel im Knauer und im von Lenthe.
Es ist der KS 157 (28,5 x 11). Verwendungszeit 1832 - 1856 erst in schwarz dann blau.
Es handelt sich dabei um den ehemaligen Rahmenstempel KS 156 mit einer Verwendungszeit von 1828 - 1831

Viele Grüße
06.06.20, 11:15:35

Lippe865

(Gast)

geändert von: Lippe865 - 06.06.20, 20:04:11

Zitat von Postgeschichte:
Guten Morgen,
beschrieben ist der Stempel im Knauer und im von Lenthe.
Es ist der KS 157 (28,5 x 11). Verwendungszeit 1832 - 1856 erst in schwarz dann blau.
Es handelt sich dabei um den ehemaligen Rahmenstempel KS 156 mit einer Verwendungszeit von 1828 - 1831
Viele Grüße


Guten Tag, Postgeschichte,

vielen Dank für die Angaben. Das Bremen-Handbuch von Knauer/Salm habe ich leider nicht, aber im Hannover-Handbuch von von Lenthe habe ich den Stempel jetzt gefunden. Dort ist als Verwendungszeit 1852 bis 1856 angegeben und als Stempelfarbe schwarz. Mein Abschlag vom "1 JAN." ist aber eindeutig blau.

Wahrscheinlich ist in der Datenbank folgendes Stempelgerät für den Knauer/Salm 157 angelegt worden:
https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-datenbank.php?stempel_id=164289
Aber da steht mit "5 mm" eine falsche Stempelhöhe für diesen Zweizeiler: "Typ: L2 (Zweizeiler, Text auf 2 Linien) 28.50mm x 5mm / Form: Zweizeiler"

Es bleibt noch die Frage nach der Amtszeit des bremischen Landvoigts Katenkamp, die es vielleicht erlaubt, das Verwendungsjahr des Stempelabschlags einzugrenzen oder sogar genau zu bestimmen.

Wochenend-Grüße aus Westfalen nach Norden und anderswohin,

Hans Rummenie
06.06.20, 11:42:03

Klesammler

(Mitglied)

Hallo Hans,

es wurden etliche L2-Geräte angelegt, bei der nur die Schrifthöhe des Ortsnamens eingetragen wurde. Da die Datums-Bestandteile von Stempeln des gleichen Typs normalerweise einheitlich waren, sehe ich das als falsch an.

beste Grüße

Dieter
06.06.20, 22:57:18
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