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Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

heute suche ich UV-Lampen-Fotos der 8 Pf. Ziffern, Mi.-Nr. 917.

Die Marke gibt es in Tönen von orangerot und zinnober, eigentlich auch ein orangerot. Die Unterschiede der "Farbe" sind eher unter UV-Licht sichtbar. Da sind die Unterschiede deutlich, zumindest im Vergleich. Ich habe von fast allen Werten Bogen oder mindestens Bogenteile, gesammelt zu einer Zeit, als die Farben noch nicht so unterschieden wurden, aber es dürften bei vielen Wertstufen die teuersten Varianten fehlen.

Bei der 8 Pf. reagiert die billigste Farbe, wieder einmal ein ganzer Farbtopf, rot bis karmin. Die teuerste mit 45,- Euro gegenüber 20 Cents für postfrisch, ist keine Rarität. Vielleicht kann mir ja jemand helfen. Deren orangerot soll nicht so variieren, wie bei der "a". Da würde eventuell auch ein Scan helfen. Ich habe vermutlich einen Bogen davon, was für die Ausgabe nun auch keine Sensation ist. Jedenfalls reagieren die Marken am dunkelsten und unter UV ist es durchaus "braun" was hinzukommt.

Leider kann man nach einem Scan "a", "aa" und "d" nicht wirklich unterscheiden. Die gibt es jeweils mit mehr oder weniger Rot- oder Gelbanteil. Die zweitteuerste "b", in zinnober, gibt es in Helligkeitsabstufungen.



Unten ein Scan aller Farben, der wie gesagt nicht viel hilft. Die Marken habe ich leider nicht zur Verfügung. Danach ein UV-Foto. Auf dem Bogen, eventuell 917c, UV = bräunlichkarmin liegen in der Mitte und unten Marken aus anderen Bogen. Die reagieren orangerot bis rot, könnten also "a" oder "aa" sein, wie üblich die billigsten Varianten freuen

Hat jemand geprüftes Vergleichsmaterial?



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J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

Liste der Sonderzeichen zum Einkopieren

17.05.16, 18:52:03

seakistone

(Mitglied)

Hallo Jürgen,

wie du bereits beschrieben hast, kommen die Farbunterschiede der 917 quasi ausschließlich unter dem UV-Gerät zum Vorschein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die 917 "c" sehr leicht von "a", "aa" und "b" zu unterscheiden sind, da sie als einzige im UV deutliche Braunanteile zeigen.
Ich habe dazu zwei Fotos von einer 917 "a", "aa" und "c" gemacht, eins bei Tageslicht und eins unter UV. Die "c"-Marke ist nicht geprüft, sticht aber im Gegensatz zu den tonnenweise "a"-Werten ziemlich eindeutig als bräunlichkarmin quarzend hervor freuen

EDIT: Der untergelegte Bogen auf deinem Foto quarzt zwar karmin, es fehlt aber der eindeutige Braunanteil. Ich tippe daher auf den billigen "a"-Farbtopf unter UV "rot bis karmin (Töne)"

Beste Grüße

Olaf
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17.05.16, 20:43:11

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

vielen Dank für das UV-Foto. Ich hatte bei mir blau ausgefiltert. Hier noch einmal das Foto in Originalfarben. Es sieht deiner "c" Farbe ziemlich ähnlich. Es bleibt natürlich auch offen, ob deine Marke als "c" durchgeht. Die Marken auf meinem Foto sehen auch alle dunkler und kontrastreicher aus. Der direkte Vergleich ist immer etwas schwierig.

Ich werde versuchen eine geprüfte "c" zu kaufen.

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J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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17.05.16, 22:44:56

stampsteddy

(Gast)

Hallo Jürgen,

nachstehend das UV-Bild einer geprüften 8 Pfg in "aa".

Bei der vermeintlichen "c" von seakistone sehe ich eine nicht einheitliche Farbgebung, es gibt helle und dunkle Stellen im UV-Bild. Es kann sich daher auch um eine verfärbte Marke handeln.

Unter Deinen Marken sehe ich keine "c".

Kann mir jemand verraten, warum Herr Hohmann nicht mehr im BPP prüft?

MfG
Markus
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17.05.16, 23:11:48

seakistone

(Mitglied)

Guten Abend,

ich habe noch eine zweite Marke die möglicherweise dem "c"-Topf zuzuordnen ist. Unter UV sieht sie exakt wie die oben gezeigte aus.

Ich habe dazu noch eine UV-Aufnahme gemacht (leider nur mit dem Smartphone, bessere Fotos gibts erst morgen wieder) und den roten Farbkanal extrahiert. Bei beiden "c"-Marken ist nun der Braunanteil sichtbar.


Zitat von stampsteddy:

Bei der vermeintlichen "c" von seakistone sehe ich eine nicht einheitliche Farbgebung, es gibt helle und dunkle Stellen im UV-Bild. Es kann sich daher auch um eine verfärbte Marke handeln.


Kannst du mir anhand eines Bildes zeigen, was du mit hellen und dunklen Stellen im UV-Bild meinst?
Beste Grüße aus Braunschweig

Olaf

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18.05.16, 00:13:42

stampsteddy

(Gast)

Hallo Olaf,

bleiben wir doch erst einmal bei Deinem ersten UV-Bild, dem Besseren. Dieses habe ich nun in Graustufen umgewandelt und Pfeile gesetzt.

Verrate mir bitte, warum im Oval eine andere Farbe vorhanden ist, als im oberen und im unteren "Schriftkasten" (so will ich jetzt einfach einmal bezeichnen). Selbst oben und unten, sehe ich eine unterschiedliche Sättigung. Das Papier der rechten Marke ist im farbigen UV-Bild etwas bläulich.

Nach dem Bild, ist es für mich eine verfärbte, aber keine ursprüngliche Druckfarbe.

Palaiss hatte sich schon einmal sehr skeptisch bezüglich Farben bei Kontrollrat-Ausgaben ausgedrückt. Auch ich beobachte das "Farbenspiel" seit Jahren mit einer gewissen Skepsis.

MfG
Markus
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18.05.16, 00:34:56

stampsteddy

(Gast)

Zitat von Juergen Kraft:
Ich werde versuchen eine geprüfte "c" zu kaufen.

Hallo Jürgen,

mein Vorschlag: kaufe eine postfrische und eine gestempelte, dann sehen wir weiter.

MfG
Markus
18.05.16, 00:54:22

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

das normale UV-Foto, also ohne Kalibrierung und ohne die Farbe "rot" (also auch extrahiert), sieht auch so aus, wie das Bild von seakistone.

Ob jede notierte Farbe sinnvoll ist, bleibt natürlich offen. Die großen Farbtöpfe für die jeweils billigste Farbe berücksichtigen allerdings schon enorme Helligkeitsunterschiede durch unterschiedliche Deckung, also die Menge des Farbauftrags und auch Varianten, durch laufende Mischung aus unterschiedlichen Farben.

Wie man ja aus all den Fotos und Scans hier sehen kann, gibt es wirklich enorme Farbunterschiede.

Mir reichen ja auch postfrische Marken. Die gestempelten, die ich letztlich sammeln will, sind auf Paketkartenausschnitten. Die sind farbfrisch und garantiert ungewaschen. Bei losen gewaschenen Marken treten schon gerne unterschiedliche Nuancen der Farbe auf.

Wenn mir die Zeit reicht, werde ich gleich noch einen weiteren Beitrag von Dr. Udo Groß veröffentlichen, den dieser freundlicherweise für das stampsX-Projekt zur Verfügung gestellt hat. Ich ergänze den Link dann hier.
Dateianhang:

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J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

Liste der Sonderzeichen zum Einkopieren

18.05.16, 01:11:39

seakistone

(Mitglied)

geändert von: seakistone - 18.05.16, 01:43:35

Zitat von stampsteddy:

Verrate mir bitte, warum im Oval eine andere Farbe vorhanden ist, als im oberen und im unteren "Schriftkasten" (so will ich jetzt einfach einmal bezeichnen).


Hallo nocheinmal,

gerne mache ich das, auch wenn es etwas mühevoll ist.

Im ersten Schritt habe ich mit Paint an den markierten Stellen oben und unten ein kleines Quadrat kopiert und vor dem Pfeil in der Mitte eingefügt. Das gleiche tat ich auch an den billigen Marken links.

Dabei zeigt sich, dass bei allen drei Marken stets der untere Teil der Marke am Dunkelsten erscheint. Nach deiner Logik ist also die postfrische, originalgummierte "a"-Marke auf die gleiche Art und Weise farbverfälscht, wie die "c"-Marke. Sehr unwahrscheinlich, wenn es sich um eine Veränderung chemischen Ursprungs handeln soll.

Im zweiten Schritt kann eine schematische Skizze im Querschnitt durch die UV-Röhre etwas Licht ins Dunkel bringen. Daher an dich die Gegenfrage, ob die drei unten gezeichneten Briefmarken, angenommen es sind gleiche Marken aus dem selben Farbtopf, an den Stellen 1,2,3,4 und 5 gleich hell beleuchtet sind. lachen

Es handelt sich nämlich keineswegs um eine punktuell willkürlich auftretende Helligkeitsverschiebung weil die Farbe der Marke chemisch verändert wurde, sondern um die systematische Intensitätsabnahme des UV-Lichts, abhängig vom Einfallswinkel der UV-Strahlen auf die Marke. Die Strahlungsintensität ist nämlich beim 90° senkrecht auftretenden Strahl (3) maximal und nimmt mit immer spitzer werdendem Winkel ab. Um diesen Effekt zu verhindern, müsste entweder eine planare Lichtquelle oder eine gewölbte Steckkarte verwendet werden. Leider habe ich weder das eine, noch das andere. zwinkern

Ich habe eben den Winkel und die Position der Steckkarte mit den Marken unter der UV-Röhre nach vorne und hinten verschoben und hatte anschließend oben bzw. unten hellere bzw. dunklere Stellen.

Beste Grüße und gute Nacht

Olaf
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Dateianhang (verkleinert):

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18.05.16, 01:42:36

stampsteddy

(Gast)

Hallo Olaf,

Deinen letzten Beitrag lasse einmal so dahingestellt und was Jürgen erreichen möchte, wenn er an den Farbreglern spielt, entzieht sich meiner Kenntnis bzw. ich denke erst gar nicht darüber nach.

Nachstehend ein UV-Foto von mir, im Dateianhang findet sich selbiges Bild in voller Größe (3246 Pixel).

Meiner Einer legt die Marken einfach unter die Röhre und ganz augenscheinlich haben alle Marken eine einheitliche Sättigung der Druckfarbe. So schwer ist es also nicht, ein gutes UV-Foto zu schießen.

Oben in der Mitte meine geprüfte Leuchtkeks-aa.



hier selbiges Bild in Graustufen umgewandelt



Befindet sich unter meinen Marken eine "c"?? mit Augen rollen (hier fehlt das hechelnde Smilie mit den Dollarzeichen in den Augen)

MfG
Markus
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Dateianhang (verkleinert):

 002_3246-grau.jpg (630.19 KByte | 11 mal heruntergeladen | 6.77 MByte Traffic)

18.05.16, 06:13:05
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