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vozimmer

(Mitglied)

geändert von: vozimmer - 28.07.21, 11:23:30

Zitat von stampsteddy:
Selbst wenn es inkl. diversene Postanweisungen noch 200 weitere Belege aus dem Zeitraum 15. April 1867 bis 14. Februar 1875 geben sollte, die einen Rundstempel Type I zeigen und bisweilen unter meinem Radar geflogen sind, dann wird sich die Verteilung der Verwendungsdaten in vergleichbarer Form fortsetzen.


Hallo Markus,

gibt es ein einziges Argument dafür, das sich die Verteilung in vergleichbarer Form fortsetzt und wie sieht diese Verteilung eigentlich aus?

Aktuell habe ich noch keine Ahnung, wo Du uns hinführen möchtest.

Beste Grüße, Volker
28.07.21, 11:22:18

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo Volker,

betrachte bitte meine Aufstellung.

Es ist bereits jetzt in statistischer Hinsicht utopisch zu glauben, dass sich Stempeldaten von 100 weiteren, in dieser Aufstellung nicht erfassten Belegen aus dem genannten Zeitraum, sich auf einmal nur auf die Jahre 1867 bis 1870 verteilen würde.

Beste Grüße
Markus
28.07.21, 11:28:16

Oliver Estelmann

(BPP-Mitglied)

geändert von: Oliver Estelmann - 28.07.21, 11:50:19

Da hast du Recht.

Es ging mir mit meinem Beitrag auch nicht um die Jahre
1867 - 1870, sondern 1867 - 1875.
Nicht umsonst sind das (mir) früheste bekannte Datum aus
1867 und zwei Verwendungen aus Januar 1875 gezeigt worden.
Zwar nicht Anfang und auch nicht Ende des Stpl.I.
Aber genau das, was du sehen wolltest.
Das ich 100 weitere Stempelabschläge auf Belegen aus den
Jahren 1867 - 1870 als Abb. hätte, habe ich nicht
geschrieben. Es ging um 1867 - 1875.
Verliere bitte nicht die Daten aus dem Kopf.
28.07.21, 11:41:47

vozimmer

(Mitglied)

Hallo Markus,

Deine Aufstellung habe ich schon beachtet. Allein hast Du keinen einzigen Hinweis darauf gegeben, welche Zeiträume Dir dabei besonders betrachtenswert sind.

Und wenn der Sammler, bei dem die Briefe schlummern ausschließlich Briefe bis zur Reichsgründung gesammelt hat, dann kann das schon alles ändern.

Bin mal gespannt, wohin sich das Thema entwickelt. Ich mag nicht glauben, dass es nur um das Sammeln von Daten geht, keine Ahnung warum freuen

Beste Grüße, Volker
28.07.21, 11:43:15

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo Volker,

viele der Belege, die in meiner Aufstellung berücksichtigt sind, wurden in den letzten Jahrzehnten immer wieder auf das Neue angeboten. Das muß dann aber eine ganz alte Sammlung sein, in denen Beleg mit Daten vor der Reichspostgründung gesammelt wurden und das dann noch ohne entsprechenden Hinweis in der Literatur. zwinkern

Der von mir in diesem Thema bisher betrachtete Zeitraum umfasst den Gültigkeitszeitraum der Marken mit Währungsangabe "Schilling".

Das Sammeln von Daten ist in Bezug möglicher Rückdatierungen wichtig. Diverse Daten häufen sich, auf in gebrauchter Erhaltung sehr teuren Marken und manchmal ist weit und breit keine "unverfängliche" Wertstufe bzw. Marke in lose gestempelt oder auf Briefstück oder auf Beleg in Sicht, welche das Datum sicher bestätigen könnte. Das bedeutet natürlich nicht zwingend, dass es sich bei gewissen Häufungen von Daten um Rückdatierungen handelt. In dem anderen Thema aber, zu mit Rundstempel Type I vorgenommenen Rückdatierungen, haben wir aber schon einige Originalmarken mit Datum "HELIGOLAND DE 24 1874" gesehen, bei denen eine Vielzahl von Prüfern auf das rückdatierte Datum hereingefallen ist.

Über die drei verschiedenen Rundstempelgeräte hinweg (also Verwendungsdaten bis zum 9.8.1890) habe ich in den letzten Tagen bestimmt über 200 bisher von mir noch nicht erfasste klar datierbare Marken, Briefstücke oder Belege meinem Archiv hinzufügen können und sehr häufig handelte es sich dabei aber um schon bereits erfasste Daten, die mir von anderen Marken oder Belegen bereits bekannt sind. Glücklicherweise werden Abbildungen, die bestimmte Auktionshäuser Online einstellen, immer besser. Ab und an soll es aber vorkommen, dass ich auch Online nicht gezeigte Marken einscannen und meinem Archiv oder meiner Sammlung einverleiben kann. freuen

Persönlich habe ich eine große Freude, am Sammeln von Stempeldaten auf Marken aus Helgoland. Die problematischen Monate sind natürlich in jedem Verwendungsjahr immer die selbigen, in denen es dünne aussieht. Das hängt natürlich damit zusammen, dass außerhalb der Badesaison kaum ein Aufkommen von Briefpost gegeben war. Im Laufe des Jahres 1873 kam dann noch die Möglichkeit des Versendens von Postkarten hinzu, als auch dass das zu frankierende Porto ab 15.6.1873 für verschiedene Versendungsformen erheblich günstiger wurde.

Beste Grüße
Markus
28.07.21, 12:20:07

siegfried spiegel

(Mitglied)

Hallo,
hier ein Frühdatum aus 1874, da gingen nur die "Harten" in die See. freuen
Gruß, Siegfried
Dateianhang (verkleinert):

 10 Winterbrief Kopie.jpg (1.13 MByte | 11 mal heruntergeladen | 12.39 MByte Traffic)

28.07.21, 12:57:34

stampsteddy

(Mitglied)

hier ein Frühdatum aus 1874, da gingen nur die "Harten" in die See. freuen

Also, Januar 1874 ist in der Tat ein mit Stempeldaten sehr dünn besiedelter Monat.

Bisweilen konnte ich, neben dem Brief von Siegfried, der in meiner Aufstellung bereits berücksichtigt war, nur Daten vom 2. und 20. Januar 1874 auf einigen losen Marken auskundig machen.

Vielleicht hat im Januar 1874 nur an diesen zwei Tagen ein Schiff von Helgoland nach Cuxhaven abgelegt? Gemäß Ohrt-Handbuch soll in den ersten drei Monaten eines Jahres der Postverkehr teils völlig zum Erliegen gekommen sein.

Beste Grüße
Markus
28.07.21, 14:14:40

el-zet

(Mitglied)

D.h. die Marken wurden erst an dem Tag gestempelt, an dem ein Schiff ablegte?
28.07.21, 14:43:43

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 28.07.21, 16:16:15

Zitat von el-zet:
D.h. die Marken wurden erst an dem Tag gestempelt, an dem ein Schiff ablegte?

Nein, davon gehe ich nicht aus.

Der Poststempelabdruck soll natürlich den Tag dokumentieren, an welchem die Post aufgegeben wurde.

Es könnte aber ein glücklicher Umstand dazu geführt haben, dass das evtl. so war, dass im Vorfeld bekannt war, wann ein Schiff ablegt, um Post zu befördern und dementsprechend es an diesen Wintertagen zu einem erhöhten Postaufkommen kam.

Derartige Nachrichten, könnten sich auf einer so kleinen Insel sehr schnell herumgesprochen haben, auch ganz ohne die sogen. Buschtrommel zu bemühen.

MfG
Markus
28.07.21, 16:15:14

Corto

(Mitglied)

Da ich die Schilling-Briefe auch seit etwa 6 Jahren registriere und auch etliche ältere Auktionskataloge ausgewertet habe, hier meine Übersicht der Belege mit
1.englichem Rundstempel:

1.Ausgabe (1-4) :51 Briefe
2.Ausgabe (6-7) :59 Briefe
3.Ausgabe (8) : 8 Briefe
(9) :20 Briefe
(10) :29 Briefe
__________
167 Briefe

Wie man sieht habe ich die Briefe nicht nach Jahren geordnet sondern nach Ausgaben. Ich habe aber keine
Postanweisungen ohne Frankatur registriert und auch
unvollständige Briefe sind nicht erfasst. Ich halte
es schon für möglich, wenn man dies alles berücksichtigt, dass man Stampteddys Zahlen um 100 Stück übertreffen kann.
Sehr viel mehr wird es aber nicht werden.

MfG Corto
15.09.21, 17:50:26
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