Autor Nachricht

Cascha2000

(Mitglied)

Hallo XG1651!

Nochmals besten Dank! Werde den RS mal der nächsten Prüfsendung beilegen. Ob man das Rätsel letztendlich ohne den Brief lösen kann?

Schönen Sonntag!

Andreas
28.06.20, 08:19:18

iceland10

(Mitglied)

Ein Schmanker´l zum Wochenende, ein BAHNHOFSBRIEF von Berlin an die Redaktion des Braunschweiger Tageblattes vom 30.8.1884

Bahnhofsbriefe sind Briefe die der Empfänger am Bahnhof unmittelbar nach Ankunft der Eisenbahnzüge entgegennimmt. Sie müssen von einem bestimmten Absender herrühren, von diesem stets zum demselben Zuge aufgeliefert werden und den Bestimmungen der Postordnung entsprechen. Die Briefe müssen freigemacht sein und die Umschläge einen breiten roten Rand, am Kopf in großen Buchstaben die Bezeichnung “Bahnhofsbrief” und auf der Rückseite den Namen des Absenders tragen. Dieser Dienst galt nur für gewöhnliche Briefe der I. Gewichtsstufe bis 15g und der II. Gewichtsstufe 16g-250g.

Ausgehändigt werden die Briefe durch Beamte der Bestimmungspostanstalt (nicht durch die Bahnpostbeamten), und zwar nur gegen Vorzeigung eines Ausweises, den der Empfänger bei der Postanstalt seines Wohnortes gegen eine vorauszuzahlende Gebühr erhält. Dieser Ausweis berechtigt nicht zum betreten der Bahnsteige! Meldet sich der Abholer nicht rechtzeitig, so wird der Brief per Eilboten zugestellt.

Gebühren betrugen für die

I. Gewichtsstufe = 10 Pfennig
II. Gewichtsstufe 20 Pfennig

Hinzu kam die monatliche Abholungsgebühr von 12 Mark

Eingeführt wurden Bahnhofsbriefe mit der Verfügung vom 27.5.1874, im laufe der Jahre gab es dann immer wieder kleinere Änderungen der Vorschriften, in der Pfennig Zeit sind Bahnhofsbriefe sehr selten, aus der K&A Zeit kenne ich persönlich nur 1 Exemplar, leider nicht bei mir freuen

Grüße und einen schönen Restsonntag

iceland10

KOS Homepage

Dateianhang (verkleinert):

 bahnhofsbrief I stufe.jpg (912.07 KByte | 16 mal heruntergeladen | 14.25 MByte Traffic)

26.07.20, 17:17:23

Oberlausi

(Mitglied)

Zitat von iceland10:
Ein Schmanker´l zum Wochenende, ein BAHNHOFSBRIEF von Berlin an die Redaktion des Braunschweiger Tageblattes vom 30.8.1884

Bahnhofsbriefe sind Briefe die der Empfänger am Bahnhof unmittelbar nach Ankunft der Eisenbahnzüge entgegennimmt. Sie müssen von einem bestimmten Absender herrühren, von diesem stets zum demselben Zuge aufgeliefert werden und den Bestimmungen der Postordnung entsprechen. Die Briefe müssen freigemacht sein und die Umschläge einen breiten roten Rand, am Kopf in großen Buchstaben die Bezeichnung “Bahnhofsbrief” und auf der Rückseite den Namen des Absenders tragen. Dieser Dienst galt nur für gewöhnliche Briefe der I. Gewichtsstufe bis 15g und der II. Gewichtsstufe 16g-250g.

Ausgehändigt werden die Briefe durch Beamte der Bestimmungspostanstalt (nicht durch die Bahnpostbeamten), und zwar nur gegen Vorzeigung eines Ausweises, den der Empfänger bei der Postanstalt seines Wohnortes gegen eine vorauszuzahlende Gebühr erhält. Dieser Ausweis berechtigt nicht zum betreten der Bahnsteige! Meldet sich der Abholer nicht rechtzeitig, so wird der Brief per Eilboten zugestellt.

Gebühren betrugen für die

I. Gewichtsstufe = 10 Pfennig
II. Gewichtsstufe 20 Pfennig

Hinzu kam die monatliche Abholungsgebühr von 12 Mark

Eingeführt wurden Bahnhofsbriefe mit der Verfügung vom 27.5.1874, im laufe der Jahre gab es dann immer wieder kleinere Änderungen der Vorschriften, in der Pfennig Zeit sind Bahnhofsbriefe sehr selten, aus der K&A Zeit kenne ich persönlich nur 1 Exemplar, leider nicht bei mir freuen

Grüße und einen schönen Restsonntag

iceland10

KOS Homepage



den aus der Krone Adler Zeit hätte ich damals auch gern gehabt. Auch mir war es nicht vergönnt...

Viele Grüße aus der Oberlausitz

oberlausi
26.07.20, 19:29:14

iceland10

(Mitglied)

weiter geht es mit einem 60 Pfennig Porto für einen vor UPU Brief der I. Gewichtsstufe von Berlin nach Cape Town in Südafrika vom 22.5.1883 frankiert mit einem waagerechten Dreierstreifen 42b

Höhere Gewichtsstufen habe ich im Thema Mischfrankaturen schon gezeigt, immer mit mehr oder weniger großen Beförderungsspuren. Das es auch anders geht hat selbst der Prüfer in seinem Befund vermerkt "ungewöhnlich gute Erhaltung" das geht leider bei Portostufen nicht immer.

Allen einen schönen Sonntag

iceland10

KOS Homepage
Dateianhang (verkleinert):

 60 pfennig vor upu südafrika.jpg (1000.02 KByte | 9 mal heruntergeladen | 8.79 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 60 pfennig vor upu südafrika befund.jpg (1.02 MByte | 4 mal heruntergeladen | 4.09 MByte Traffic)

02.08.20, 11:14:46
Gehe zu:
Forum Regeln:

Es ist ihnen nicht erlaubt, neue Beiträge zu schreiben.
Es ist ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu erstellen.
Es ist ihnen nicht erlaubt, ihre Beiträge zu bearbeiten.
Es ist ihnen nicht erlaubt, ihre Beiträge zu löschen.


HTML Code ist AUS
Board Code ist AUS
Smilies sind AUS
Umfragen sind AUS

Benutzer in diesem Thema
Es lesen 1 Gäste und folgende Benutzer dieses Thema:
Archiv
Ausführzeit: 0.0448 sec. DB-Abfragen: 14
Powered by: phpMyForum 4.1.4 © Christoph Roeder
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste und erhöhen deinen Komfort. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden! Datenschutzerklärung