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Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

hier die drei heute noch katalogisierten Farbnuancen der 5 Pf. Germania Kriegsdruck.

Zum Vergrößern klicken:



Download 3200dpi (hat 21 MB): https://www.stampsx.com/hdd/deutsches-reich/germania/DR-85II-a-d-e.jpg

Rückseiten im Anhang.
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J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

Liste der Sonderzeichen zum Einkopieren

27.03.20, 19:48:59

Oberlausi

(Mitglied)

Zitat von Juergen Kraft:
Hallo,

hier die drei heute noch katalogisierten Farbnuancen der 5 Pf. Germania Kriegsdruck.

Zum Vergrößern klicken:



Download 3200dpi (hat 21 MB): https://www.stampsx.com/hdd/deutsches-reich/germania/DR-85II-a-d-e.jpg

Rückseiten im Anhang.


Hallo Herr Kraft,

die linke und rechte Marke sehen für mich identisch aus, nur das die rechte Marke ein gelblich wirkendes Papier hat.

Viele Grüßen aus der Oberlausitz

oberlausi
28.03.20, 14:18:43

stampsteddy

(Gast)

Hallo,

die beiden nachstehenden Bilder zeigen selbige Marken. Aufgenommen innerhalb von zwei Scans, einmal mit alten und einmal mit den neuen, hier in einem anderen Thema vereinbarten Einstellungen.

Alle dargestellten Marken sind mittels entsprechenden Signaturen farbbestimmt und entweder in den a-Farbtopf geworfen oder der d-Farbe signiert.

Herr Jäschke-Lantelme beschreibt in seinem Handbuch die Farbtöne, welche der a- oder der d-Farbe angehören, wie folgt:

Farbe II a (schwärlichgrün): Die Bandbreite der Kriegsausgabe ist - wie bei den folgenden, gebräuchlichsten Werten - enorm. Während in den ersten Jahren die Farbe noch einigermaßen gleichbleibend ist, ändert sich das Bild ab 1917 deutlich. Die Grüntöne schwanken zunehmend in der Helligkeit, aber auch die Beimischungen von Blau und Schwarz nehmen stark zu. Bei den a-Tönen bleibt allerdings immer ein deutlicher Grauanteil vorhanden.

Farbe II d (schwärzlichbläulichgrün): Gegen 1917 finden sich die ersten Nuancen mit einem leichten Blaustich, diese gehören aber in der Regel noch zum großen Pool der a-Farbe. Erst ein deutlicher Blauanteil (ohne Graustich) ist für die d-Farbe kennzeichnend. Zudem ist sie meist blasser und wirkt in aller Regel auch etwas "wässriger" als die a-Farbe. Insbesondere gegen 1919 findet sie ihre typische Ausprägung.


Wer würde welche der Marken, gemäß der vorstehenden Beschreibungen, als d-Farbe herauspicken?

Blauanteil ohne Graustrich und wässriges aussehen, um es auf den Punkt zu bringen.

Ferner würde mich interessieren, an welchen der beiden Beilder die Farben vom Betrachter als nachvollziehbarer empfunden werden?

Beste Grüße
Markus
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 85-II-a-d_neue-Einstellung-45ProzBG-85ProzBQ.jpg (1.22 MByte | 35 mal heruntergeladen | 42.7 MByte Traffic)

27.08.20, 14:37:12

childon

(Mitglied)

Zitat von stampsteddy:
...
Wer würde welche der Marken, gemäß der vorstehenden Beschreibungen, als d-Farbe herauspicken? ...


Hallo Markus,

die ersten drei Marken in der dritten Reihe sehen hier (bei mir) so aus wie Farbe "d".

Die "alte" Einstellung finde ich dazu besser, nach der "neuen"
sehen die Marken hier ziemlich gleich aus, in Richtung blau.

(Ab nächste Woche habe ich einen neuen "Farb-PC" mit kalibrierten "Superfarbenmonitor" freuen ,
bin auf die Ergebnisse schon gespannt)

Gruß
IF
27.08.20, 18:03:34

stampsteddy

(Gast)

Hallo IF,

vielen Dank, für Deine Einschätzung.

Das erste Bild ist mir gegenüber den Originalen zu gelblastig.

Das zweite Bild ist mir auch etwas zu blaulastig.

Dennoch ist der Unterschied, in Bezug der gesetzten Kriterien, besser am zweiten Bild erkennbar. Es hilft den Scan, nach Download auf den eigenen Rechner, stark zu vergrößern und sich die Rahmen der Marken im Vergleich anzusehen. Dann kann erkannt werden, was JL mit "Grau" meint bzw. wie sich dieser Grauanteil auswirkt. Auch der "wässrige" Eindruck der Druckfarbe ist für mich besser auf dem zweiten Bild erkennbar.

Deine Einschätzung, ist fast richtig. freuen

Beste Grüße
Markus
27.08.20, 18:18:18

stampsteddy

(Gast)

Hallo zusammen,

IF hat in jedem Fall die drei Marken erwischt, die am "blauesten" wirken. Aber in dem Blau darf kein Grauanteil sein.

Die Bilder oben im Beitrag sind absolut unbearbeiet. Das nachstehende habe ich um 20% nachgeschärft, dann wirkt auch die Farbe etwas klarer.

Die obere Bildhälfte zeigt die 1. und die 2. Marke, die untere Bildhälfte die zweite und die dritte Marke. Bei einer der drei Marken ist ein Graustich drinnen und zwei sehen in der Farbwirkung gleich aus.

Welche Marke fällt raus?

Beste Grüße
Markus
Dateianhang (verkleinert):

 Detaillausschnitte.jpg (1.32 MByte | 15 mal heruntergeladen | 19.78 MByte Traffic)

27.08.20, 18:55:03

childon

(Mitglied)

geändert von: childon - 27.08.20, 19:52:16

Zitat von stampsteddy:
...
Welche Marke fällt raus? ...


Hallo Markus,

dann bleibt mir nur zu sagen, die 2. Marke fällt raus.
Wenn das nicht stimmt, warte ich bis zum nächsten Monitor,
bevor ich wieder mit(farb-)mische.

Gruß
IF
PS: - wieder an der "alten" Einstellung festgemacht
27.08.20, 19:51:06

stampsteddy

(Gast)

geändert von: stampsteddy - 27.08.20, 20:08:45

Hallo IF,

es ist die erste Marke, die raus fällt. Sie zeigt einen Grauanteil und wirkt auch ein bisschen dunkler, als die beiden anderen.

Die Druckfarbe der ersten Marke ist etwas trockener aufgetragen und über die Fläche verteilt ist sie geringer gesättigt (ganz viele Messungen im HSB-Farbraum). Je geringer gesättigt eine Farbe ist, desto grauer wirkt sie. Das ist auch sehr schön an dem Bild zu sehen, mit den 100 Farbplättchen auf Farbwinkel 20°, siehe im Thema mit den farbechten Scans.

Die Druckfarbe der zweiten und dritten Marke ist etwas gesättigter und deckender aufgetragen und wirkt "wässrig".

Siehe auch die drei Farbplättchen auf Farbwinkel 166° bei je 49% Helligkeit, aber leicht unterschiedlichen Sättigungen. Das am geringsten gesättigte wirkt bei gleicher Helligkeit grauer und somit dunkler und matter, die ersten beiden leuchtender.

Beste Grüße
Markus

Dateianhang (verkleinert):

 Farbwinkel-166-Grad.jpg (614.12 KByte | 6 mal heruntergeladen | 3.6 MByte Traffic)

27.08.20, 20:08:18

stampsteddy

(Gast)

Hallo,

die gestern dargestellten Scans sind entweder zu gelb- (alte Einstellung) oder zu blaulastig (neue Einstellung). In letzteren sehen die Farben sogar wie "Bonbonfarben" aus, wenn ich mit den Originalen vergleiche.

Lange Rede, kurzer Sinn. Der nachstehende Scan ist auf meinem Monitor gegenüber den Originalen realitätsnah farbecht und die Unterschiede, zwischen den Farbtönen, die nah an der d-Farbe liegen und der d-Farbe nun klar zu erkennen.

Ich bitte um Meinungen, ob jeder den Farbunterschied nun zwischen den ersten beiden Marken (a-Farbe) und den zwei letzten Marken (d-Farbe) gut erkennt?

Beste Grüße
Markus
Dateianhang (verkleinert):

 85-II-a-a-d-d_50ProzBG-90ProzBQ.jpg (698.43 KByte | 26 mal heruntergeladen | 17.73 MByte Traffic)

28.08.20, 08:41:39

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo Markus,

die dritte Marke unterscheidet sich stark, die vierte nur leicht.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

Liste der Sonderzeichen zum Einkopieren

28.08.20, 11:36:39
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