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Hallo liebe Teilnehmer,

herzlich willkommen zum neuen Thema Welche Briefmarken gelten als unverfänglich?

Versucht beim Schreiben immer sachlich zu bleiben. Drückt euch klar aus, damit jeder Leser versteht, ob ihr Fachwissen teilt oder eure Meinung zu einem Thema sagt.

Verzichtet auf Kommentare über andere Teilnehmer. Kommentiert gerne die Aussagen anderer. Wir wollen über Philatelie diskutieren und nicht über Philatelisten freuen

Wir wünschen viel Freude am Hobby Philatelie!
10.04.21, 01:29:23

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

über die Thematik, welche Briefmarken als unverfänglich gelten könnten, habe ich mir lange, seit einigen Monaten Gedanken gemacht.

Ergebnis meiner Gedanken ist, dass nur Grossbritannien MiNr. 1, möglichst verwendet auf Belegen aus dem Jahre 1840, als unverfänglich gelten kann. Alles andere, wird dann schon fragwürdig und spätestens im Jahre 1875 sind wir weltweit philatelestischen Machenschaften ausgesetzt. In gewissen Sammelgebieten sogar schon früher und Fälscher von Briefmarken sollen sogar schon in den 1850er-Jahren, kurz nach den ersten Sammlern, aufgetreten sein.

Beste Grüße
Markus
10.04.21, 01:30:23

myself

(Mitglied)

geändert von: myself - 10.04.21, 01:56:49

Ich halte die 55ct Marke Bund Mi-Nr.2317 für ebenso unverfänglich. Nach umfangreicher Recherche konnte ich keine philatelistischen Machenschaften ausfindig machen, die zum Schaden der Sammler angefertigt wurden. Es handelt sich um eine zur Beförderung eines Briefes notwendige Marke. Fälschungen zum Schaden der Post wurden in meiner umfangreichen Recherche nicht betrachtet.
10.04.21, 01:55:03

Stempelsammler

(Mitglied)

Zitat von myself:
Ich halte die 55ct Marke Bund Mi-Nr.2317 für ebenso unverfänglich. Nach umfangreicher Recherche konnte ich keine philatelistischen Machenschaften ausfindig machen, die zum Schaden der Sammler angefertigt wurden. Es handelt sich um eine zur Beförderung eines Briefes notwendige Marke. Fälschungen zum Schaden der Post wurden in meiner umfangreichen Recherche nicht betrachtet.


Die 2317 wurde als "Sondermarke" für die Alben der Sammler in den Verkehr gebracht. Dass sie auch zur Freimachung von Briefen Verwendung fand, ist der Post nicht so wichtig gewesen. Dafür hätte eine 2321 und erst recht eine 2296 auch ausgereicht. Aber auch hier kann man sich fragen welche Marke ist für den Sammler produziert worden - die 2296, die 2300, die 2304 oder alle drei in verschiedenen Anteilen?

Was definiert die Aussage "zum Schaden der Sammler"? Wer mir das Geld aus der Tasche zieht ohne eine Leistung gleichen Wertes zu erbringen, fügt mir einen finanziellen Schaden zu - wenn ich Gegenleistung erwarte. Wenn ich meine, dass mein Geld mit dem Erwerb von Briefmarken futsch ist, kann man mir keinen Schaden zufügen.
Wenn die Post an Sammler Briefmarken verkauft, dann ist es egal ob diese Marken zur Beförderung von Briefen notwendig sind. Solange sie es nicht macht (die Briefmarke der Beförderung dienen), ist sie nur ein Stück Altpapier und fügt dem Erwerber, wenn er einen Gegenwert erwartet, einen finanziellen Schaden zu.
Der Gegenwert kann natürlich auch die Freude am Besitz der Marke sein. Dann ist der Schaden nicht gegeben. Grundsätzlich davon auszugehen, dass durch den Erwerb einer Briefmarke, wenn sie denn zu einer Beförderung notwendig ist, dem Sammler kein Schaden zugefügt werden kann, ist blauäugig.


Grüße ins Wochenende
Dieter
10.04.21, 09:21:48

Oliver Estelmann

(BPP-Mitglied)

Fällt dir echt nix anderes mehr ein, um Spitzenreiter in
der Anzahl der Postings zu sein?
Selbst du solltest wissen, dass die GB Mi-Nr. 1, nicht
frei von philatelistischen Machenschaften war.
10.04.21, 23:36:12

stampsteddy

(Mitglied)

Zitat von Oliver Estelmann:
Fällt dir echt nix anderes mehr ein, um Spitzenreiter in
der Anzahl der Postings zu sein?
Selbst du solltest wissen, dass die GB Mi-Nr. 1, nicht
frei von philatelistischen Machenschaften war.

Dann lese doch einmal meinen Beitrag genau, bevor Du dummes gesülze ablässt.
10.04.21, 23:49:20

drmoeller_neuss

(Mitglied)

Die Dauerserie Industrie und Technik in der BRD und der Pendant in der DDR "Sozialistischer Aufbau" dürften unverfänglich sein.
Beide Serien sollten im Ausland die Leistungskraft der jeweiligen Wirtschaft darstellen. Die Motive haben dagegen nur wenige Philatelisten angesprochen.
10.04.21, 23:57:43

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 11.04.21, 00:11:52

Zitat von drmoeller_neuss:
Die Dauerserie Industrie und Technik in der BRD und der Pendant in der DDR "Sozialistischer Aufbau" dürften unverfänglich sein.
Beide Serien sollten im Ausland die Leistungskraft der jeweiligen Wirtschaft darstellen. Die Motive haben dagegen nur wenige Philatelisten angesprochen.

Das ist nun an Unsinn nicht mehr zu toppen.

Was haben eine Freimarkenserie der Bundesrepublik Deutschland und der DDR gemeinsam? Rein gar nichts!

Die Freimarkenserie Industrie und Technik hat eine enorme Auflagenhöhe je Wertstufe und diese wurden in verschiedenen Auflagen und auf verschiedenen Papieren mit verschiedenen Fluoreszenzen gedruckt. Es gibt kaum eine verfänglichere Serie, als die der Freimarken Industrie und Technik.
11.04.21, 00:06:35

drmoeller_neuss

(Mitglied)

Zitat von stampsteddy:
Zitat von drmoeller_neuss:
Die Dauerserie Industrie und Technik in der BRD und der Pendant in der DDR "Sozialistischer Aufbau" dürften unverfänglich sein.
Beide Serien sollten im Ausland die Leistungskraft der jeweiligen Wirtschaft darstellen. Die Motive haben dagegen nur wenige Philatelisten angesprochen.

Das ist nun an Unsinn nicht mehr zu toppen.

Was haben eine Freimarkenserie der Bundesrepublik Deutschland und der DDR gemeinsam? Rein gar nichts!

Die Freimarkenserie Industrie und Technik hat eine enorme Auflagenhöhe je Wertstufe und diese wurden in verschiedenen Auflagen und auf verschiedenen Papieren mit verschiedenen Fluoreszenzen gedruckt.


Auch die Dauerserie "Sozialistischer Aufbau" gibt es in zwei Papiersorten. Ursache sind Qualitätsmängel und Lieferengpässe der Papierfabrik in Königstein an der Elbe. Um weiter Briefmarken drucken zu können, hat die DRR Papier aus der Schweiz importiert.
11.04.21, 00:11:53

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 11.04.21, 00:22:09

Zitat von drmoeller_neuss:
Zitat von stampsteddy:
Zitat von drmoeller_neuss:
Die Dauerserie Industrie und Technik in der BRD und der Pendant in der DDR "Sozialistischer Aufbau" dürften unverfänglich sein.
Beide Serien sollten im Ausland die Leistungskraft der jeweiligen Wirtschaft darstellen. Die Motive haben dagegen nur wenige Philatelisten angesprochen.

Das ist nun an Unsinn nicht mehr zu toppen.

Was haben eine Freimarkenserie der Bundesrepublik Deutschland und der DDR gemeinsam? Rein gar nichts!

Die Freimarkenserie Industrie und Technik hat eine enorme Auflagenhöhe je Wertstufe und diese wurden in verschiedenen Auflagen und auf verschiedenen Papieren mit verschiedenen Fluoreszenzen gedruckt.


Auch die Dauerserie "Sozialistischer Aufbau" gibt es in zwei Papiersorten. Ursache sind Qualitätsmängel und Lieferengpässe der Papierfabrik in Königstein an der Elbe. Um weiter Briefmarken drucken zu können, hat die DRR Papier aus der Schweiz importiert.

Also, auch verfänglich. Weil es gilt verschiedene Papiersorten zu unterscheiden.

Nebenbei vermerkt, die Papiere, für die Paket-Zulassungsmarke "Theresienstadt", wurden auch aus der Schweiz bezogen.

Alles wiederholt sich in der Philatelie! freuen
11.04.21, 00:15:53
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