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Hallo liebe Teilnehmer,

herzlich willkommen zum neuen Thema Totengräber der Philatelie

Versucht beim Schreiben immer sachlich zu bleiben. Drückt euch klar aus, damit jeder Leser versteht, ob ihr Fachwissen teilt oder eure Meinung zu einem Thema sagt.

Verzichtet auf Kommentare über andere Teilnehmer. Kommentiert gerne die Aussagen anderer. Wir wollen über Philatelie diskutieren und nicht über Philatelisten freuen

Wir wünschen viel Freude am Hobby Philatelie!
11.04.21, 13:06:20

xg1651

(Mitglied)

geändert von: xg1651 - 11.04.21, 13:45:42

https://www.youtube.com/watch?v=pdkOvBheVyY

Mir platzt der Kragen wenn ich den Digitalisierungshit der deutschen Post sehe.
Nachdem sie jahrzehntelang die Sammler um Milliarden von DM geprellt hat, mit ihrer sinnfreien Kartonphilatelie, Ersttagsblättern und ersttagsgestempelten Marken, Leistungen die sie nie erbringen mußte, schamlos kassiert hat, teilen sie jetzt den Sammlern mit: "Ätsch ihr Deppen,- wir legen noch einen drauf".
Mehrere Milliarden DM an unverwendeten Briefmarken sind nicht genug, jetzt erklären wir die kleinen Wertzettel zu überflüssigem Sondermüll und zeigen euch den Mittelfinger.
Der Clevere frankiert jetzt mit Handy und Kugelschreiber.

Danke Deutsche Post AG, Eure Ignoranz gegenüber denen, die Euch jahrzehnte lang mit Geld überhäuft haben ist einfach legendär.
Nicht nur das ihr den Ast absägt, auf dem ihr sitzt, nein das Verhalten generell ist äußerst fragwürdig.
Das ändern der AGB, das Waren nicht mehr im Brief verschickt werden dürfen und sich trotz Einschreiben keiner Versicherung erfreuen, war schon unterirdisch- glaubt Ihr ernsthaft der Brief ist zu etwas anderem noch zu gebrauchen?- (für Nachrichten nehme ich email zum 0-Tarif statt Euch Ignoranten zu füttern)
Nein, Ihr schafft es immer noch einen drauf zu legen.
In völliger Abgehobenheit schafft ihr es doch echt Euch langsam aber sicher überflüssig zu machen, gratuliere, am besten Ihr setzt Euch mal mit der Ebay-Chefetage zusammen, die schaffen es auch phantastisch an ihrer Selbstzerstörung zu arbeiten.
Ich wünsche Euch einen fröhlichen Untergang durch selbsterzeugte Überflüssigkeit!
11.04.21, 13:07:20

Briefmarkentor

(Mitglied)

Moin,

mir ist bewusst, dass meine Fragen nicht jedem passen werden. Ich stelle sie trotzdem.

Hat die Post die Sammler gezwungen, diese Produkte zu kaufen? Hat die Post diese Produkte mit dem Versprechen auf Wertsteigerungen angeboten?

Ich glaube, wir sprechen hier weniger über Sammler, als vielmehr über Spekulanten, die sich eine schnelle Mark/Euro versprochen haben.


Viele Grüße

Marko

PS: Selbst wenn es es morgen gar keine Post mehr geben würde, würde ich munter weiter sammeln. Mir fehlt noch viel Material aus den letzten zwei- dreihundert Jahren.
11.04.21, 13:19:14

erwischensen

(Mitglied)

Guten Tag, xg,
alles richtig. Aber mit der Kritik wirst Du niemand aufschrecken.
Wie so vieles in diesen Wochen zählt doch nur noch der Profit und der Aktienkurs.
Und die Anteilseigner kennen nur eine Richtung - Personalkosten drücken und Gewinn steigern.
Bleibt gesund.
11.04.21, 13:32:29

xg1651

(Mitglied)

geändert von: xg1651 - 11.04.21, 13:36:53

Ich hoffe alle Abonenten von der Postphilatelie Weiden kündigen umgehend ihr Abo.
Dann wird man eventuell in der Etage der Nieten in Nadelstreifen erkennen wieviel Geld noch immer sinnfrei verbrannt wird,- welches sicher auch Auswirkungen auf die Bilanz hat.
11.04.21, 13:35:42

xg1651

(Mitglied)

Zitat von Briefmarkentor:
Moin,

mir ist bewusst, dass meine Fragen nicht jedem passen werden. Ich stelle sie trotzdem.

Hat die Post die Sammler gezwungen, diese Produkte zu kaufen? Hat die Post diese Produkte mit dem Versprechen auf Wertsteigerungen angeboten?

Viele Grüße

Marko

PS: Selbst wenn es es morgen gar keine Post mehr geben würde, würde ich munter weiter sammeln. Mir fehlt noch viel Material aus den letzten zwei- dreihundert Jahren.



Offenbar sind Dir die Verkaufspackungen der Deutschen Bundespost aus den 60 iger und 70 iger Jahren nicht bekannt, in welchen sie ihre Marken im Schnitt 20 Stück, 80 % Dauerserie gestempelt, für 5 bis 10 DM an Sammler verscherbeln wollten..., also so ganz unbedarft sind sie nicht.
11.04.21, 13:40:51

ich_liebe_ebay

(Mitglied)

Zitat von xg1651:
Ich hoffe alle Abonenten von der Postphilatelie Weiden kündigen umgehend ihr Abo.
Dann wird man eventuell in der Etage der Nieten in Nadelstreifen erkennen wieviel Geld noch immer sinnfrei verbrannt wird,- welches sicher auch Auswirkungen auf die Bilanz hat.



Wer nach der Währungsumstellung nicht sein Abo gekündigt hat, wird es auch jetzt nicht machen.
Auf jeder Auktion wird Frankaturware angeboten noch in den Lieferumschlägen der Versandstelle. Viele sammeln gar nicht mehr, vergessen aber Ihr Abo zu Kündigen.

Gruß

"Wer eine Menge großer Worte gebraucht, will nicht informieren sondern imponieren." Oskar von Miller
11.04.21, 13:42:52

Briefmarkentor

(Mitglied)

Zitat von xg1651:
[quote="Briefmarkentor"]Offenbar sind Dir die Verkaufspackungen der Deutschen Bundespost aus den 60 iger und 70 iger Jahren nicht bekannt, in welchen sie ihre Marken im Schnitt 20 Stück, 80 % Dauerserie gestempelt, für 5 bis 10 DM an Sammler verscherbeln wollten..., also so ganz unbedarft sind sie nicht.


Moin,

diese Verkaufspackungen sind mir in der Tat nicht bekannt. Erstens war ich zu dieser Zeit noch nicht einmal ein geiler Gedanke, zweitens durfte ich auf der anderen Seite der Mauer aufwachsen.

Aus der Antwort kann ich nicht ersehen, wie die Sammler gezwungen wurden, derartige Produkte zu kaufen. Mich persönlich hat keine Postverwaltung (ob Ost oder West) je dazu genötigt, meine Sammlung zu vervollständigen. Auch wurden mir seitens der Postverwaltungen nie Versprechungen über Wertzuwächse gemacht.

Sollten sich die Investoren, die sich jetzt über den Preisverfall ihrer Ansammlungen beschweren, nicht vielmehr kritisch fragen, was die damalige Motivation zum Kauf war. Und falls dies zufällig Gier war, sollten sie sich fragen, inwieweit sie vorher die Werthaltigkeit ihrer Investition geprüft haben.

Noch ein letzter Gedanke zu diesem Thema. Wie groß ist der finanzielles Verlust konkret von xg1651 und über welchen Zeitraum wurde dieser angehäuft? Es scheint sich ja um mehrere zehn- bis hunderttausende Euro zu handeln.


11.04.21, 14:35:21

Reichsfan

(Mitglied)

Zitat von xg1651:
Zitat von Briefmarkentor:
Moin,

mir ist bewusst, dass meine Fragen nicht jedem passen werden. Ich stelle sie trotzdem.

Hat die Post die Sammler gezwungen, diese Produkte zu kaufen? Hat die Post diese Produkte mit dem Versprechen auf Wertsteigerungen angeboten?

Viele Grüße

Marko

PS: Selbst wenn es es morgen gar keine Post mehr geben würde, würde ich munter weiter sammeln. Mir fehlt noch viel Material aus den letzten zwei- dreihundert Jahren.



Offenbar sind Dir die Verkaufspackungen der Deutschen Bundespost aus den 60 iger und 70 iger Jahren nicht bekannt, in welchen sie ihre Marken im Schnitt 20 Stück, 80 % Dauerserie gestempelt, für 5 bis 10 DM an Sammler verscherbeln wollten..., also so ganz unbedarft sind sie nicht.


Ich kenne die schon noch, aber mich hat keiner gezwungen derartigen Müll zu kaufen.

Jede Menge Sammler haben in dieser Zeit die Neuerscheinungen bogenweise gekauft um Spekulationsgewinne zu erzielen. War aber nichts.....
11.04.21, 14:42:49

xg1651

(Mitglied)

geändert von: xg1651 - 11.04.21, 14:55:42

Zitat von Briefmarkentor:
Zitat von xg1651:
[quote="Briefmarkentor"]Offenbar sind Dir die Verkaufspackungen der Deutschen Bundespost aus den 60 iger und 70 iger Jahren nicht bekannt, in welchen sie ihre Marken im Schnitt 20 Stück, 80 % Dauerserie gestempelt, für 5 bis 10 DM an Sammler verscherbeln wollten..., also so ganz unbedarft sind sie nicht.


Moin,

diese Verkaufspackungen sind mir in der Tat nicht bekannt. Erstens war ich zu dieser Zeit noch nicht einmal ein geiler Gedanke, zweitens durfte ich auf der anderen Seite der Mauer aufwachsen.

Aus der Antwort kann ich nicht ersehen, wie die Sammler gezwungen wurden, derartige Produkte zu kaufen. Mich persönlich hat keine Postverwaltung (ob Ost oder West) je dazu genötigt, meine Sammlung zu vervollständigen. Auch wurden mir seitens der Postverwaltungen nie Versprechungen über Wertzuwächse gemacht.

Sollten sich die Investoren, die sich jetzt über den Preisverfall ihrer Ansammlungen beschweren, nicht vielmehr kritisch fragen, was die damalige Motivation zum Kauf war. Und falls dies zufällig Gier war, sollten sie sich fragen, inwieweit sie vorher die Werthaltigkeit ihrer Investition geprüft haben.

Noch ein letzter Gedanke zu diesem Thema. Wie groß ist der finanzielles Verlust konkret von xg1651 und über welchen Zeitraum wurde dieser angehäuft? Es scheint sich ja um mehrere zehn- bis hunderttausende Euro zu handeln.




Ich bin auch Ossi,- in sofern sind die Dinger nicht so relevant,- ich kenne sie halt nur.
Ich habe keine Verluste angehäuft,- bin daher eigentlich schmerzfrei.
Natürlich wird niemand gezwungen sein Geld mit Briefmarken zu verschwenden, jedoch ist es nicht nachvollziehbar wie man sich ein eigenes Standbein absägen kann und das als "Erfolg" feiert.
Außerdem ist es hochgradig dämlich als Hauptprofiteur der Philatelie diese seit Jahrzehnten nachhaltig zu schädigen ( Freistempel, Frankiermaschienen, sinnfreien Wertstempeln, Privatbriefmarken ect.)

Nicht nur das solcher Unfug dafür sorgt, daß der Nachwuchs im Hobby fehlt - woher soll der auch kommen, wenn es kaum Briefe mit Marken gibt, nein der ursprüngliche Sinn der WERTPAPIERS wird in Frage gestellt.

Was muß eine POST noch veranstalten um als Totengräber zu gelten? (unabhängig davon das das Sammelgebiet Bund für mich seit jeher völlig uninteressant ist,- es geht um das Medium Briefmarken,- wir nähern uns dem Punkt an dem man den Sinn von Briefmarken nicht mehr rekapitulieren kann,- dann ist die Philatelie tot)
11.04.21, 14:50:57
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