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Altsax

(Mitglied)

Zitat von stampsteddy:
Es ist vollkommen egal, welchen Lösungsweg man nimmt. Wichtig ist nur das Ergebnis.


Das ist genau so lange zutreffend, wie alle Lösungswege zum Ziel führen bzw. auch allgemein verstanden und akzeptiert werden.

Die reine Stempelprüfung kann durchaus bei unterschiedlichen Experten zu entgegengesetzten Ergebnissen führen, wie wir hier im Forum schon mehrfach beobachten konnten. Auch der ein oder andere "Allwissende" hat sich schon korrigieren müssen.

Wenn dann eindeutige Ausschlußtatbestände für Echtheit vorliegen, kann man sich weitere Betrachtungen sparen.

Zu einem Philatelisten, der als Prüfer ernst genommen werden will, gehört nun einmal auch das postgeschichtliche Wissen.
20.07.21, 11:01:30

stampsteddy

(Mitglied)

@ Altsax

Wenn der Stempel auf einer Marke gemalt ist und diese auf einem Brief an einer Stelle klebt, wo sie nicht hingehört, dann bedarf es keinem besonderen postgeschichtlichen Wissen sondern nur Vergleichsmaterial, Wissen über gemalte Stempel und das notwendige technische Equipment, um die Sache anderen zu verdeutlichen.

Zur Attestierung auf Echtheit hingegen, dazu benötigt man ggf. auch das postgeschichtliche Hintergrundwissen aus dem speziellen Sammelgebiet. In der Regel ist es aber ausreichend, über Details aus Verträgen zwischen verschiedenen Staaten Kenntnis zu haben und mit einer Portotabelle das Porto zu berechnen.

In wenigen speziellen Fällen, bedarf es dann noch ein wenig mehr, um diverse Details bzw. Spezialitäten im Attest aufführen zu können.

Auf der einen Seite steht der rein technische Vorgang einer Stempelprüfung, inkl. Kenntnissen zu den verschiedenen Stempelgeräten und auf der anderen Seite ein spezielles postgeschichtliches Wissen.

Grundsätzlich kann man keinen Prüfer zu irgend etwas zwingen, als echt anzusehen, damit er eine auf echt lautende Expertise ausstellt. Selbst wenn ich als Händler oder Sachbearbeiter, auf Grund von Vorprüfungen, Echtheit annehme und entsprechend bewerte, so bedeutet das noch nicht zwangsläufig, dass ich für jede einer solchen Marke eine Expertise ausstellen würde. zwinkern

MfG
Markus
20.07.21, 11:32:45

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

ich schließe das Thema jetzt und nehme die Diskussionen zu den einzelnen Stücken auseinander. Ich mache eine neue Unterteilung, sodass für die vorgestellten Stücke, die Frage nach der Eignung als Referenzstück, jeweils zusammenhängend beantwortet werden kann.

In dem Thema werden gleichzeitig mehrere verschiedenen Stücke durcheinander behandelt. Zusätzlich scheint mir der Wert der Informationen in der Form der einzelnen Beiträge zweifelhaft. Wer versucht aus den Beiträgen Wissen zu schöpfen, wird eher zu dem Ergebnis kommen, dass es hauptsächlich um Selbstdarstellung geht oder darum verwegene Thesen als ultimative Weisheit zu verkaufen.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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20.07.21, 13:49:19
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