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el-zet

(Mitglied)

Zitat von stampsteddy:

Eine legitime Möglichkeit wäre, auf den Attestrückseiten beispielsweise zu hinterlassen: Mir lag die Marke am ... zur Prüfung vor. Das Attest kann ich nicht bestätigen, weil... (Unterschrift und Stempel)

Nein. Lies einfach mal die Prüfordnung.
12.12.22, 08:58:07

stampsteddy

(Gast)

Zitat von el-zet:
Zitat von stampsteddy:

Eine legitime Möglichkeit wäre, auf den Attestrückseiten beispielsweise zu hinterlassen: Mir lag die Marke am ... zur Prüfung vor. Das Attest kann ich nicht bestätigen, weil... (Unterschrift und Stempel)

Nein. Lies einfach mal die Prüfordnung.

Ja, habe ich und demnach ist das möglich:

7.4. Der Prüfer ist zur gut sichtbaren und untilgbaren Kennzeichnung von Fälschungen berechtigt und verpflichtet. Auch vorhandene unzutreffende Atteste, Befunde oder Kurzbefunde werden entsprechend gekennzeichnet. Ausnahmen hiervon sind nur im Rahmen vom BPP veröffentlichter Sonderprüfordnungen zulässig.

Im Moment stehen, auf Grund dem Zettel von Herrn Weinbuch, die Herren Bechtold und Dr. Oechsner wie Blödmänner dar. Ohne dass dabei nachvollziehbar ist, warum Herr Weinbuch die Prüfungen nicht bestätigen kann.

Nicht bestätigen kann kann nur bedeuten, dass die Voratteste unzutreffend sind. Alles andere ginge zu Lasten der Kompetenz von Herrn Weinbuch.

12.12.22, 09:54:11

el-zet

(Mitglied)

Der Vorprüfer sagt, die Marke ist echt. Der Zweitprüfer sagt, er weiß nicht, ob sie echt ist. Wie will er dann wissen, dass das Attest unzutreffend ist? Durch die Prüfordnung ist er berechtigt, dann das alte Attest zu kennzeichnen, wenn er zu einem Ergebnis kommt. Einfach draufschreiben "hätte ich so nicht geschrieben" ist dadurch nicht gedeckt. Das muss man nicht gut finden, das ist aber so.
12.12.22, 10:51:27

stampsteddy

(Gast)

geändert von: stampsteddy - 12.12.22, 11:43:02

Zitat von el-zet:
Der Vorprüfer sagt, die Marke ist echt. Der Zweitprüfer sagt, er weiß nicht, ob sie echt ist. Wie will er dann wissen, dass das Attest unzutreffend ist? Durch die Prüfordnung ist er berechtigt, dann das alte Attest zu kennzeichnen, wenn er zu einem Ergebnis kommt. Einfach draufschreiben "hätte ich so nicht geschrieben" ist dadurch nicht gedeckt. Das muss man nicht gut finden, das ist aber so.

Auf dem Zettel von Herrn Weinbuch steht aber nicht, dass er nicht weiß ob die Marke echt ist.

Wenn er es nicht weiß, dann müßte da ein anderer Text auf dem Zettel stehen, als er steht.

Beispielsweise: Ich bin nicht in der Lage Inflationsmarken zu prüfen.

Der BPP hat aber in jedem Fall ein Glaubwürdigkeitsproblem, wenn ein Prüfer innerhalb einer Sammlung bei vier sehr hochwertigen Marken ab Michelwert Euro 9.000.- nicht die Echtheitsprüfung oder die Farbbestimmung des Vorprüfers bestätigen kann.


12.12.22, 11:32:49

stampsteddy

(Gast)

Hallo,

an der Stempelechtheit liegt es wahrscheinlich nicht, dass drei gestempelte Spitzenstücke aus der Inflationszeit von Herrn Weinbuch nicht bestätigt wurden sondern ganz einfach an unterschiedlichen Auffassungen zur Bestimmung der Farbe. Die besagte 112 b ist wie gesagt ohnehin ein Problemfall und fällt mit hoher Wahrscheinlichkeit heute nicht mehr unter solche, die als b-Farbe attestiert werden. Durchaus erfährt dies meine Zustimmung, man sollte aber mit der Wahrheit umgehen können.

Die von Herrn Bechtold attestierte, aber von Herrn Weinbuch nicht bestätigte 325 A P b entstammt einem senkrechten Viererstreifen. Dieser Viererstreifen lag Herrn Bechtold am Stück vor und wurde in vier Einzelmarken aufgetrennt. Zu jeder dieser vier Marken wurde von Herrn Bechtold am 16.10.2003 ein Fotoattest ausgestellt und der Viererstreifen jeweils auf den Attestrückseiten abgebildet.

In der besagten Sammlung befand sich die dritte Marke von oben, aus dem Viererstreifen. Im Netz konnte ich die zweite Marke von oben aus dem Viererstreifen auskundig machen.

Wahrscheinlich ist die Marke Herrn Weinbuch noch nicht schwarz genug. Selbst wenn Herr Weinbuch recht haben sollte, dass die Marken aus diesem Viererstreifen nicht zur 325 APb gehören, dann gehört dies entsprechend als Ablehnungsgrund formuliert.

Beste Grüße
Markus
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12.12.22, 14:35:10

stampsteddy

(Gast)

Hallo,

beim gleichen Auktionshaus, wo ich die zweite Marke aus dem Viererstreifen gefunden habe, konnte ich jetzt nun auch eine von Herrn Weinbuch attestierte MiNr. 325 AP b entdecken. Diese in Stuttgart gestempelt.

Bei beiden Fotos, aus dem Online-Archiv, habe ich das Papier auf weiß kalibriert. Dabei ergibt sich, dass die von Herrn Bechtold attestierte Marke im Gegensatz zu der von Herrn Weinbuch attestierten Marke zu Rot für eine b-Farbe ist. Bei dieser Ausgabe ist nur das Markenbild, ohne den Werteindruck zu betrachten, denn letzterer ist in einem zweiten Druckgang angebracht worden.

Die von Herrn Weinbuch attestierte Marke weist vier einheitlich gesättigte Posthörner auf, hingegen die linke Marke im linken Bildbereich poröser ist. Auch hier spielt die Farbsättigung eine entscheidende Rolle, ob die gesuchte bzw. die gewünschte Farbe vorliegt!

Beste Grüße
Markus
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12.12.22, 15:50:02

stampsteddy

(Gast)

Hallo,

um auch dies noch zu dokumentieren und meine Erklärungen, zu einem bestimmten Sachverhalt, in Bezug der Ablehnung der MiNr. 151 b in postfrisch, zu bestätigen.

Gelangt Herr Weinbuch bei einer Prüfungsvolage, bei der es um eine Farbbestimmung geht und für die bereits von einem zur gleichen Zeit amtierenden Prüfer ein Attest vorliegt, zu dem gleichen Ergebnis wie der Vorprüfer, so stellt er auch ein entsprechendes Attest aus.

MiNr. 325 A P b postfrisch
2002 Attest Tworek
2014 Attest Weinbuch

Beste Grüße
Markus
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12.12.22, 21:05:28

stampsteddy

(Gast)

Zitat von stampsteddy:
Zitat von chris63:
Bei der 315b wird wohl eher der Stempel das Problem sein.

Hallo,

bei der 315 b steckt ein Zettel von Herrn Weinbuch dran, der auf: "Die Vorprüfung kann ich nicht bestätigen." lautet.

Dabei bleibt offen, was genau nicht bestätigt werden kann. Es ergeben sich drei Möglichkeiten:

1) die Farbbestimmung der Prüfer Bechtold und Dr. Oechsner kann nicht bestätigt werden.
2) die von den Prüfern Bechtold und Dr. Oechsner auf "echt" lautende Stempelprüfung kann nicht bestätigt werden.
3) beides, Farbbestimmung und Stempelprüfung, kann nicht bestätigt werden.

Der beiliegende Zettel drückt in keinster Weise substantiiert einen bestimmten Sachverhalt aus, weder den einen, noch den anderen. Man kann sich somit auch auf den Standpunkt stellen, dass Herr Weinbuch seine Farbreihen nicht ordentlich sortiert hat und auch nicht über das notwendige Stempelvergleichsmaterial verfügt, um die Stempelprüfungen von den beiden Vorprüfern bestätigen zu können. Man könnte das noch viel drastischer ausdrücken.

Die einst ausgestellten Atteste bestehen immer noch, auch wenn sie längst aus der Haftung ausgelaufen sind und Herr Bechtold mittlerweilen verstorben ist.

Was sollte jemanden passieren, der auf Grundlage dieser Atteste die Marke als echte 315 b anbietet und verkauft und dabei den unzureichenden Zettel von Herrn Weinbuch weglässt. Nach meiner Meinung rein gar nichts. Weder steht auf dem Zettel drauf, von wem er ausgedruckt ist, noch zu welcher Marke er gehört.

Das ist alles an Nonsens wieder nicht zu überbieten, wie hier seitens des amtierenden Prüfers Weinbuch vorgegangen wird.

Eine legitime Möglichkeit wäre, auf den Attestrückseiten beispielsweise zu hinterlassen: Mir lag die Marke am ... zur Prüfung vor. Das Attest kann ich nicht bestätigen, weil... (Unterschrift und Stempel)

Beste Grüße
Markus

Hallo,

in Bezug dem Kreisbrückengitterstempel "JERICHOW * * *" bin ich Dank einer email, die mir ein weiteres stampsX-Mitglied gesendet hat, weitergekommen.

Der Stempel taucht hauptsächlich auf hochwertigen Inflationsmarken auf und war in der 1. Auflage von Band 13 (1978) noch nicht gelistet. In der 2. Auflage von Band 13 (2001) ist er dann gelistet. Mit welchem Vergleichsmaterial Herr Dr. Oechsner im Jahre 2005 das in 1995 von Herrn Bechtold ausgestellte Attest bestätigt haben möchte, bleibt dabei offen. Gemäß der email wurden solche Stücke, mit Stempel Jerichow, sonst schon von einem anderen Infla-Prüfer vor dem Jahre 2005 abgelehnt.

Links neben dem attestierten Briefstück sitzt in jedem Fall eine weitaus farbintensivere Marke, diese leider wohl auch eher nicht echt gestempelt. Somit kann ich Variante 3), dass beides anrüchig ist, Stempel und Farbe, nicht ausschließen.

Beste Grüße
Markus
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13.12.22, 11:52:04

briefmarken-raschke

(Mitglied)

wurde nicht immer gesagt das bei höherwetigen Marken 2 Prüfer
prüfen müssen und bei Infla gibts ja genügend Prüfer.
13.12.22, 16:06:58

stampsteddy

(Gast)

geändert von: stampsteddy - 13.12.22, 17:21:45

Hallo Wolfgang,

aber nicht zu der Zeit, als die Fehlatteste ausgestellt wurden.

Mir ist lediglich bei der 112 b bekannt, dass seit einigen Jahren, nachdem erkannt wurde wie groß das Elend um die Fehlatteste von Herrn Dr. Oechsner ist, zwei weitere Prüfer bei positiver Prüfung die Marke ebenso absegnen müssen. Das Attest selbst wird dann von dem Prüfer ausgestellt, der beauftragt wurde. Die zwei weiteren Prüfer bleiben im Geheimen.

Das wird oder wurde zumindestens so auch bei bereits attestierten Stücken der 112 b gehandhabt, dass zwei weitere Prüfer die Marke begutachten. Im Falle einer Ablehnung wird der Zettel von dem Prüfer geschrieben, der beauftragt wurde. Das war auch bei der Marke so, die mir zur Ansicht vorgelegt wurde.

Das ist jeweils wertloses Altpapier, Marken und Atteste, welches abgelehnt wurde. Ein Versuch der Einrede, die Marken könnten sich im Laufe der Zeit verändert haben, wird nicht möglich sein. Vor allem bei den senkr. Viererstreifen, der einen porösen Druck zeigt. Es gibt keine 325 AP b, die einen solchen hat.

Es wurden Marken im Wert von wenigen Cents als Raritäten attestiert. Der Vertuschungsversuch, über die Fehlatteste hinwegzutäuschen, ist gescheitert. Ein jedes dieser Atteste hätte als "unzutreffend" gekennzeichnet werden müssen oder es hätte wenigstens auf diesen vermerkt werden müssen, warum die Marke nicht prüfbar ist. Eine derartige Maßnahme wäre glaubhaft gewesen. Wenig glaubhaft ist es, die Fehlleistungen der Kollegen versuchen zu decken. Das kann nicht im Sinne von Sammlerschutz sein, dem allererster Vorrang gegeben werden muß.

Beste Grüße
Markus

13.12.22, 17:09:55
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