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bernhard

(Mitglied)

Zitat von stampsteddy:
Zitat von bernhard:
Zitat von stampsteddy:
Du hast auf Grundlage nichtamtlicher Quellen behauptet, es gebe amtliche Genehmigungen zu den Wittenberg-Blocks.

Das ist nun einmal Fakt und aus der Nummer kommst Du nicht raus.
Deine Aussage ist so einfach nur falsch. Du meinst also bei den Forschern dieser Zeit wurden Falschbehauptungen in die Welt gesetzt?

Du verstehst es nicht.

Du hast aus nichtamtlichen Quellen zitiert. Du hast keine amtlichen Quellen aufgezeigt.

Weder ist das besagte Handbuch, noch der Fachverlag für Philatelie, von E.M. Martha Tietz, eine amtliche Quelle.


Das ist so korrekt!

Sorry das ich nicht wußte wie dieses Spiel geht: Stampsteddy darf alles behaupten, Bernhard darf nur aus amtlichen Quellen zitieren und muss diese auch im Bild vorstellen. Nicht einmal Literaturquellen, die sich bezüglich Inhalt mit weiteren Quellen von anderen Verlagen/Katalogen gleichen, darf er verwenden.

Sorry und bis später
04.06.23, 15:50:54

stampsteddy

(Gast)

Zitat von bernhard:
Auf welcher Grundlage möchtest Du einen möglichen Schalterverkauf der Wittenberg-Blocks herbeizaubern?
Ein Blick auf die Verhälnisse bei anderen Aufbau-Ausgaben macht dies wahrscheinlich.

Das ist Deine Interpretation, aber hierfür gibt es kein Beispiel aus der OPD Halle. Daher habe ich die Kinderhilfe-Spendenmarken aus Naumburg (OPD Halle) aufgeführt, für die es gemäß Angaben im Michel-Katalog weder eine Genehmigung der OPD Halle gibt und auch nicht nachträglich von der ZVPF. Obwohl sie gemäß Vermerk im Michel-Katalog vom Postamt Naumburg als Frankatur anerkannt gewesen sein sollen, sind diese als nichtamtliches / privates Erzeugnis im Michel eingestuft.

Soll bedeuten, selbst wenn die Wittenberg-Blocks im Februar 1946 den Weg über den Postschalter gefunden hätten, dann ist noch lange nicht gesagt, ob sie sich heute im Michel-Katalog in der Rubrik „Lokalausgaben“ wiederfinden würden.

Zitat von bernhard:
Weder die SMA, noch der Präsident der Provinz Sachsen, konnten im Februar 1946 einen Postschalterverkauf anordnen. Die ZVPF hat über Genehmigungen erst nach Schaltervervauf entschieden und nicht im Vorfeld eines angedachten Schalterverkaufs.
Das die ZVPF erst nachträglich eingriff ist falsch! Die Stadt Cottbus beantragte ihre Aufbau-Ausgabe Anfang November 1945 bei der ZVPF. Sie wurde dann sogar genehmigt mit Auflagen. Die Stadt Cottbus hielt sich nicht an die Auflagen. Es gab streit - die Ausgabe wurde dann nachträglich von der ZVPF genehmigt. Nachzulesen bei Wolfgang Strobel, siehe Literaturhinweis im Michel-Deutschland-Spezial.

Du meinst ernsthaft, dass die Ausgabe 2x von der ZVPF genehmigt wurde? Das ergibt so erst einmal keinen Sinn, außer die erste Genehmigung wurde zwischendurch von der ZVPF entzogen. Gerne besorge ich mir hierzu noch die Ausarbeitung von Herrn Strobel. Kann es vielleicht sein, dass die erste Genehmigung bzw. Anerkennung als Postwertzeichen von der Post vor Ort erteilt wurde und es nur eine Genehmigung von der ZVPF im Nachhinein gab?

Zitat von bernhard:
Die amtliche (Post)Gewalt in der Provinz Sachsen hatte die OPD Halle inne. Die Möglichkeit, dass es zu einem Postschalterverkauf im Februar 1946 gekommen wäre, ist somit verschwindend gering. Letztendlich hätte der Postamtsvorsteher in Wittenberg entscheiden müssen, dieser hatte aber keine Befugnis, eine solche Ausgabe als Postwertzeichen zu legitimieren. Die hatte in der Provinz Sachsen erst einmal nur die OPD Halle.
Falsch, die OPDn wurden nur für die Ermitttlungen herangezogen, endschieden wurde durch die ZVPF. Verbieten konnten die OPDn eine unrechtmäßige Ausgabe selbst, aber nicht genehmigen!
Dann ergibt der Vermerk im Michel, unter Naumburg 1-7, nur dann einen Sinn, weil es sich ohnehin um eine Ausgabe der OPD Halle handelt, welche im veränderten Zustand ohne Genehmigung der OPD Halle verausgabt wurde. Von ZVPF ist zu dieser Ausgabe keine Rede im Michel.

Es reicht doch vollkommen aus, wenn die OPD eine unrechtmäßige Ausgabe verbieten konnte. Das wäre bei Verausgabung der Wittenberg-Blocks im Februar 1946 mit hoher Wahrscheinlichkeit der Fall gewesen. Die von mir aufgeworfene Frage, wer denn genau im September 1946 den Schalterverkauf widerrufen hat, ist nach wie vor unbeantwortet.

Mir ist nichts darüber bekannt, dass die OPD Halle die Provinzausgaben erst bei der ZVPF beantragt oder die ZVPF im Nachhinein anerkannt hätte. Daraus ergibt sich die Schlußfolgerung, dass die OPD Halle Provinzausgaben selbstständig verausgaben konnte.


04.06.23, 16:07:45

admin_j

(Mitglied)

Hallo zusammen,

jeder Leser kann alle Beiträge immer wieder lesen. Die Leser sind durchaus in der Lage, die einzelnen Beiträge zu bewerten.

Im Michel steht zu den Ausgaben nur noch ein magerer Vierzeiler unter dem Kapitel "Nichtamtliche Ausgaben / Privaterzeugnisse". Warum das heute so beurteilt wird, steht nicht im Michel. Hier wurden jetzt Quellen für Berichte über die Ausgabe genannt. Was jetzt in welcher Reihenfolge, wer gemacht hat? Jeder kann hier lesen und das ist doch interessant. Schön wäre, wir könnten zu jeder Ausgabe so viel lesen.

Wenn Schreiber glauben, besonders gute Argumente zu haben, muss das ja nicht zutreffen. Ob das so ist, bestimmen auch nicht die Schreiber, sondern die Leser.

Aus welchen Gründen auch immer, finde ich es auf jeden Fall interessant solche Dokumente der Zeitgeschichte zu sammeln. Deswegen ist es sicher auch interessant zu erfahren, ob es von der ursprünglichen Ausgabe Fälschungen gibt. Wenn dann gleich jemand schreibt, es wäre egal, weil alles nur private Drucke wären, ist das nur eine ganz private Meinung. Auf jeden Fall privater als die Drucke freuen

Liste der Sonderzeichen zum Einkopieren

Epson-Scanner-Standard-Einstellungen

Welche Sonderzeichen in Beiträgen können Veröffentlichung verhindern?

04.06.23, 16:12:13

bernhard

(Mitglied)

geändert von: bernhard - 04.06.23, 17:22:45

@stamsteddy

Nur kurz zu deinen aufgeworfenen Fragen:

Cottbus 2x:
Dem ZVPF war eine Michel 2x natürlich nicht bekannt. Es genehmigte diese Ausgabe mitsamt der 3 Pfg.Marke. Papierverschiedenheiten und Abarten gab es auch bei regulären Ausgaben. Im Verzeichnis der ZVPF "Die Postwertzeichen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands" sind auch keine zwei verschiedenen Papiere aufgeführt. Die ZVPF wollte dieses Verzeichnis 1946/47 in größerer Zahl drucken. Es blieb dann aber nur bei den Exemplaren "für den Dienstgebrauch".

Naumburg Mi. 1-7:
Eine Privatausgabe der Kramerinnung. Rückseitiger Aufdruck konnte vom Postamt gar nicht erkannt werden und dieser Sachverhalt war dem Postbeamten bestimmt egal. Auch wie der Absender die Marken zurechtschnitt, zurechtreißte oder auch privat durchstach war dem Postbeamten sicherlich ebenfalls egal.
Die speziellen Sonderumschläge mit diesen Marken wurden von der Kramerinnung mit privatem Sonderstempel selbst erledigt. Der den Durchstich ausführende Drucker war, wenn ich micht reecht erinnere, langjähriges Mitglied im Naumburger Briefmarkenverein. Also eine reine Spendenaktion, von dessen Marken es halt echt gelaufene Belege gibt. Eventuell drückte man für den guten Zeck auch alle Augen zu.

Wittenberg Aufbau-Marken:
Laut Literatur wurde der Weiterverkauf am 5. September von der ZVPF verboten.

04.06.23, 17:21:01

stampsteddy

(Gast)

geändert von: stampsteddy - 04.06.23, 17:35:57

Hallo Jürgen,

mir geht es darum, dass von Bernhard immer nur wieder Halbwahrheiten oder Sachverhalte unvollständig erzählt werden, als auch nicht immer korrekt zitiert wird.

Beispiel, die Cottbus-Ausgabe, welche im Katalog zwar unter Lokalausgaben gelistet ist, aber die Anerkennung wurde, gemäß den Ausführungen von Dr. Hans-Karl Penning, der sich hierzu auch auf Wolfgang Strobel bezieht, lediglich bei der ZVPF mit unzutreffenden Angaben erschlichen.

Dieses wichtige Detail lässt Bernhard einfach außen vor, wenn er zu Cottbus ausführt - auch im letzten Beitrag.

Siehe nachstehend, Teilauszug aus Philatelie Nr. 359, Seite 53, Dr. Hans-Karl Penning zu "Philatelistische Kriterien für die Anerkennung der deutschen Lokalausgaben 1945/46 (4)"

Beste Grüße
Markus

Zitat von bernhard:
@stamsteddy

Nur kurz zu deinen aufgeworfenen Fragen:

Cottbus 2x:
Dem ZVPF war eine Michel 2x natürlich nicht bekannt. Es genehmigte diese Ausgabe mitsamt der 3 Pfg.Marke. Papierverschiedenheiten und Abarten gab es auch bei regulären Ausgaben. Im Verzeichnis der ZVPF "Die Postwertzeichen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands" sind auch keine zwei verschiedenen Papiere aufgeführt. Die ZVPF wollte dieses Verzeichnis 1946/47 in größerer Zahl drucken. Es blieb dann aber nur bei den Exemplaren "für den Dienstgebrauch".

@ Bernhard

offenbar hast Du meine Frage gar nicht verstanden. Ich habe nicht nach einer MiNr. 2x gefragt sondern gemäß Deinen Ausführungen erweckt es den Eindruck, die ZVPF habe Cottbus zweimal eine Genehmigung erteilt. Richitig ist somit, dass auch hier die Genehmigung erst nach Schalterausgabe erfolgte, aber offenbar mit unrichtigen Angaben erschlichen war. Somit ist meine Aussage, die Du beanstandet hast, dass die ZVPF erst nach Schalterverkauf eine Entscheidung getroffen hat, völlig richtig. Dabei vollkommen egal, ob der Antrag bereits im November 1945 bei der ZVPF eingegangen ist.
Dateianhang (verkleinert):

 Cottbus_001.jpg (619.28 KByte | 11 mal heruntergeladen | 6.65 MByte Traffic)


04.06.23, 17:27:25

bernhard

(Mitglied)

Zitat von stampsteddy:
Hallo Jürgen,

mir geht es darum, dass von Bernhard immer nur wieder Halbwahrheiten oder Sachverhalte unvollständig erzählt werden, als auch nicht immer korrekt zitiert wird.

Beispiel, die Cottbus-Ausgabe, welche im Katalog zwar unter Lokalausgaben gelistet ist, aber die Anerkennung wurde, gemäß den Ausführungen von Dr. Hans-Karl Penning, der sich hierzu auch auf Wolfgang Strobel bezieht, lediglich bei der ZVPF mit unzutreffenden Angaben erschlichen.

Dieses wichtige Detail lässt Bernhard einfach außen vor, wenn er zu Cottbus ausführt - auch im letzten Beitrag.

Siehe nachstehend, Teilauszug aus Philatelie Nr. 359, Seite 53, Dr. Hans-Karl Penning zu "Philatelistische Kriterien für die Anerkennung der deutschen Lokalausgaben 1945/46 (4)"

Beste Grüße
Markus


Was du für Behauptungen hier aufstellst ist völlig daneben! Weiter oben hatte ich sogar gesagt, daß der ZVPF regelrecht von der Stadt Cottbus erpresst wurde. Nun stellt du das ganze so dar, als ob ich ein Fürsprecher der Lokalausgabe Cottbus wäre. Absolut absurd!!!

Halbwahrheiten und falsche Zitate? Meinst kannst nur dich meinen.

Falls ich mal mit irgendetwas nicht so korrekt war: Ich kann nicht bei jeder Antwort oder Aussage eine Doktorarbeit abliefern bis ins letzte Detail. Selbst wenn ich das täte, würdest du alles anzweifeln, da "nur" aus der (Fach)Literatur ...

Eine Entschuldigung wäre langsam aber sicher angebracht!


Mit Kriterien zur Beurteilung von Lokalausgaben kann ich dich im Übrigen zuschmeißen.

Am besten dieses Thema wird mal für einige Tage geschlossen. Man sollte Wissen von was man redet oder einfach ehrliche Fragen stellen. Es ärgert mich, dass ich aus gutwill auch noch seine hilflosen Fragen beantwortet habe. Am besten dieses Thema wird mal für einige Tage geschlossen. Man sollte Wissen von was man redet oder einfach ehrliche Fragen stellen. Es ärgert mich, dass ich aus gutwill auch noch seine hilflosen Fragen beantwortet habe.

Wie Jürgen schon sagte: Jeder kann selbst lesen und sich selbst eine Meinung bilden.

Viele Grüße
Bernhard
04.06.23, 18:01:38

stampsteddy

(Gast)

geändert von: stampsteddy - 04.06.23, 18:21:35

Hallo,

es wird mir jetzt wirklich zu zeitaufwendig, sich weiterhin mit den irrigen Äußerungen von Bernhard auseinanderzusetzen.

Jeder kann oben lesen, was Bernhard in roter Schrift zu Cottbus geschrieben hat, dort steht nichts von erpresst und es wird der Eindruck erweckt, es hätte eine Genehmigung seitens der ZVPF vor Schalterausgabe gegeben.

Meine Aussage: Die ZVPF hat über Genehmigungen erst nach Schaltervervauf entschieden und nicht im Vorfeld eines angedachten Schalterverkaufs. ist völlig richtig und nicht zu beanstanden.

Beste Grüße
Markus

P.S. bitte das Thema schließen, bevor Bernhard noch mehr unverständliches und irriges von sich gibt.

04.06.23, 18:13:48
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