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Hallo liebe Teilnehmer,

herzlich willkommen zum neuen Thema Kontrollrat Mnr.963 - der seltene "nicht vorhandene" Plattenfehler

Versucht beim Schreiben immer sachlich zu bleiben. Drückt euch klar aus, damit jeder Leser versteht, ob ihr Fachwissen teilt oder eure Meinung zu einem Thema sagt.

Verzichtet auf Kommentare über andere Teilnehmer. Kommentiert gerne die Aussagen anderer. Wir wollen über Philatelie diskutieren und nicht über Philatelisten freuen

Wir wünschen viel Freude am Hobby Philatelie!
09.03.24, 13:39:28

zenne

(Mitglied)

geändert von: zenne - 09.03.24, 20:01:06

Katalogisiert unter Mnr. 963 II ist der häufige, recht markante Plattenfehler "unterer Bogen des S in POST beschädigt". Als Felder werden 3 oder 7 (Teilauflage) genannt.

Was hier nicht steht ist, dass der Fehler auf den Bögen ohne Formnummer auf dem Feld 3 vorkommt, während er auf den Bögen mit Formnummer (es gibt die Formnummern FN1 bis FN16 am Unterrand - Felder 45/46) auf dem Feld 7 vorkommt.

Man könnt nun annehmen, dass der Fehler auf jedem 10er Oberrandstreifen zu finden ist.

Stimmt aber nicht, denn auf den Bögen mit der Formnummer 15 (warum auch immer nur hier ?) wurde der Fehler (auf Feld 7) retuschiert.

Diese 10er Oberrandstreifen (ohne Plattenfehler) sind natürlich wesentlich seltener als alle anderen mit Plattenfehler.

Die markante Retusche des Fehlers hätte es eigentlich verdient, katalogisiert zu werden.

Mal sehen, ob jemand von euch die Retusche auch zeigen kann, gestempelt oder gar auf Brief würde ich sie schon als große Seltenheit bezeichnen !!!

Beste Grüße

zenne
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09.03.24, 13:40:28

Benshepton

(Mitglied)

Hallo Zenne,
Die Pfeile auf 3 und 6 zeigen?
Wie auch immer, sehr interessant. Danke.
09.03.24, 17:24:50

zenne

(Mitglied)

sorry, da ist mir ein Fehler unterlaufen.
Danke für die Info.
Ich habe die Bilder jetzt korrigiert.
Beste Grüße
zenne
09.03.24, 20:01:29

bernhard

(Mitglied)

Zitat von zenne:
Katalogisiert unter Mnr. 963 II ist der häufige, recht markante Plattenfehler "unterer Bogen des S in POST beschädigt". Als Felder werden 3 oder 7 (Teilauflage) genannt.

Was hier nicht steht ist, dass der Fehler auf den Bögen ohne Formnummer auf dem Feld 3 vorkommt, während er auf den Bögen mit Formnummer (es gibt die Formnummern FN1 bis FN16 am Unterrand - Felder 45/46) auf dem Feld 7 vorkommt.

Man könnt nun annehmen, dass der Fehler auf jedem 10er Oberrandstreifen zu finden ist.

Stimmt aber nicht, denn auf den Bögen mit der Formnummer 15 (warum auch immer nur hier ?) wurde der Fehler (auf Feld 7) retuschiert.

Diese 10er Oberrandstreifen (ohne Plattenfehler) sind natürlich wesentlich seltener als alle anderen mit Plattenfehler.

Die markante Retusche des Fehlers hätte es eigentlich verdient, katalogisiert zu werden.

Mal sehen, ob jemand von euch die Retusche auch zeigen kann, gestempelt oder gar auf Brief würde ich sie schon als große Seltenheit bezeichnen !!!

Beste Grüße

zenne


Hallo Zenne,

das ist interessant und sehr schön dokumentiert!

Die Frage ist allerdings, lässt sich die Retusche (am besten ohne Lupe) einwandfrei bestimmen oder gibt es auf anderen Bogenfeldern ähnliche Wölbungen am „S“ von POST?

An deiner Stelle würde ich daraus einen kleinen Artikel machen, veröffentlichen und dann der Michel-Redaktion mit samt den Originalen vorlegen.
Allerdings sollte alles niet- und nagelfest sein, heißt eine genügende Anzahl aller Plattennummern müssten vorliegen bzw. durchgesehen werden.

Bei dieser Gelegenheit frage ich mich warum bei der Mi. 963 überhaupt so viele Platten benötigt wurden? Und warum sind die Plattennummern 5, 6, 9, 10 und 12 so selten? Und wurden die Plattennummern 7, 8 und 11 im Michel vergessen? Da passt m.E. etwas nicht zusammen!

Viele Grüße
Bernhard
10.03.24, 17:08:07

zenne

(Mitglied)

geändert von: zenne - 11.03.24, 13:06:50

Eine Retusche ist ja dann perfekt, wenn man sie nicht erkennen kann. Dies gelingt beim Briefmarkendruck allerdings kaum einmal.

Die hier am "S" vorgenommene Korrektur ist recht gut, mit normalem Auge kann man sie nicht leicht erkennen. Es bedarf aber auch keiner extremen Lupe, um sie zu sehen.

Ich zeige im Bild das "normale S", das "PF-S" und das "retuschierte S" mal mit einer starken Lupe aufgenommen.
Man sieht die vorgenommenen Korrekturen hier sehr deutlich.

Selbst habe ich drei "FN15-Bögen", die alle die Retusche zeigen.


Beste Grüße
zenne


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11.03.24, 13:00:48

bernhard

(Mitglied)

Zitat von zenne:
Eine Retusche ist ja dann perfekt, wenn man sie nicht erkennen kann. Dies gelingt beim Briefmarkendruck allerdings kaum einmal.

Die hier am "S" vorgenommene Korrektur ist recht gut, mit normalem Auge kann man sie nicht leicht erkennen. Es bedarf aber auch keiner extremen Lupe, um sie zu sehen.

Ich zeige im Bild das "normale S", das "PF-S" und das "retuschierte S" mal mit einer starken Lupe aufgenommen.
Man sieht die vorgenommenen Korrekturen hier sehr deutlich.

Selbst habe ich drei "FN15-Bögen", die alle die Retusche zeigen.


Beste Grüße
zenne



Hallo Zenne,

ich denke eine Retusche würde nur in den Katalog aufgenommen werden, wenn sie nicht perfekt ist. D. h. wenn man sie an der Einzelmarke erkennt wie jeden anderen Plattenfehler auch und man dazu keine Dokumentation von Bogen- und Bogenteile braucht.

D.h. diese Marke könnte in den Michel-Katalogen aufgenommen werden. Ich vermute jedoch, dass dies nicht gemacht wird, weil man andere Plattenfehler auch nicht aufgenommen hat, um den Katalog nicht zu sprengen. Die Retusche ist also insgesamt zu wenig markant, sie ist nur für den spezialisierten Sammler interessant.

Ähnlich wie bei der Mi. 963 II verhält es sich auch mit der Mi. 963 III. Die Retusche kommt nur mit der Plattennummer 9 vor (ArGe Alliierter Kontrollrat Rb 1/1994).

Die Plattennummern bleiben für mich rätselhaft.
- Plattennummer 1-4 und 13-16 kommen häufig vor
- Plattennummer 5, 6, 9, 10, und 12 kommen extrem selten vor (Bewertung >1000,- €)
- Plattennummer 7, 8 und 11 sind überhaupt nicht bekannt

Wenn man von einem Druckbogen mit 4 Platten ausgeht, scheint es so, als ob die Druckbogen mit den Plattennummern 5-8 und 9-12 überwiegend der Vernichtung anheimfielen. Oder gibt es andere Erklärungen?

Viele Grüße
Bernhard
13.03.24, 13:20:21
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