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philetalia

(Mitglied)

Hallo Oliver,

habe gerade erst realisiert, dass es sich bei diesen Ausgaben nicht um einfach nur überdruckte Marken von Italien handelt (diese wurden ja wohl nicht in Linienzähnung ausgegeben), sondern um Neuauflagen mit anderen Farben - und wohl auch anderer Zähnungsart.

Ansonsten stimme ich Dir voll und ganz zu, was die Informationspflicht des Auktionshauses anbelangt. Fehlt nur noch der Hinweis, dass es sich um einen Dachbodenfund handelt...

Viele Grüße
Bernhard
12.11.20, 14:26:21

olli0816

(Mitglied)

Hallo Bernhard,

ich hatte nach deinem Kommentar bei mir geschaut, besitze aber nur die Parallelausgabe von 1932 von Italien. Nach dem Maßstab wären sie Fälschungen, aber das denke ich eher nicht, weil eigenständige Marken. Ich habe bei Philasearch nach dem gleichen Satz gesucht und auch da ist die Zähnung anders. Wobei im Michel bei dem italienischen Satz nur das Falschstempel-Zeichen angegeben ist und bei dem ägäischen kein Symbol, dass es Fälschungen gibt. Wobei das nicht heißt, dass es doch anders sein könnte.

Ferraio Aste ist ein italienisches Auktionshaus und die werden hoffentlich wissen, was sie tun:

https://www.philasearch.com/de/i_9401_52431/1545_gaeische_Inseln/9401-A19-724.html?set_sprache=de&treeparent=COSUBGRP-20730&pictureview=gallery&postype=PH-aftersale&row_nr=21&breadcrumbId=1605185707.3369

In der Beschreibung steht, dass ein Zertifikat mitgeliefert wird.

Lustig ist, dass der italienische Katalog den Satz noch viel teurer einstuft (2.600 EURO)....

Grüße Oliver
12.11.20, 14:37:34

Niersdruide1

(Mitglied)

Hallo

Nach meinem Sassone 2016 steht der postfrische Satz
bei 2300 Euro.Die hier gezeigten Fotos zeigen ebenfalls linienzähnung.
12.11.20, 16:15:57

xg1651

(Mitglied)

geändert von: xg1651 - 12.11.20, 17:06:17

Zitat von olli0816:

Lustig ist, dass der italienische Katalog den Satz noch viel teurer einstuft (2.600 EURO)....

Grüße Oliver


Nö ist nicht lustig, eher normal. Es wäre schlimm wenn der Michel international das NON+ULTRA wäre.
Nationale Kataloge legen den Wert der eigenen Ausgaben meist höher an, als Kataloge anderer Länder (weil in der Regen die Nachfrage nach Inlandsausgaben höher ist,- besonders bei besseren Stücken- siehe die Entwicklung seit ca. 2006 in China). Außerdem gibt es auch diverse Bewertungen die nicht in "fremden" Katalogen sind.
Der Scot bewertet z.B. diverse USA-Einheiten, was im Michel nicht der Fall ist. Der Preis ist eher nie international, sondern den Hauptgeschäftsfeldern angepasst. Die Unterschiede sind allerdings nicht so riesig, sofern es sich um frei konvertierbare Währungen handelt.
12.11.20, 17:02:47

Altsax

(Mitglied)

20.02.21, 10:08:43

mbehrends

(Mitglied)

24.03.21, 00:02:45

Klesammler

(Mitglied)

Hallo,

hast du den Anbieter informiert? Bei so einem Stück würde ich mindestens einen Befund erwarten. Der Startpreis macht mich skeptisch.

Dieter
24.03.21, 00:19:59

mbehrends

(Mitglied)

geändert von: mbehrends - 24.03.21, 00:25:36

Ja, ich habe eine kurze Mail geschrieben.
Ich bin nicht skeptisch, sondern 100% sicher, was falsch betrifft.

Nur z.B.: Echtheitsmerkmal Pf fehlt, Abstand und Form der großen 1 nach oben ist Murks. Usw. ich sehe noch mehr Falschmerkmale.

MfG
24.03.21, 00:23:35

mbehrends

(Mitglied)

geändert von: mbehrends - 24.03.21, 01:09:09

Eine kurze Anmerkung zu der fehlenden Prüfung:

Ich habe im Laufe der Jahre mehr als ein Dutzend schwarzer Einser aufgekauft, wovon ich am Ende nur 3 behalten habe.
Der Rest ist verkauft, da ich im Laufe der Zeit die Qualität der Einser steigern konnte.

Von allen Einsern, die ich gekauft habe, war nur ein einziger vorab mit einem Attest versehen, alle anderen waren ungeprüft.

Ich will jetzt ganz sicher nicht jedem anraten, den gleichen Weg zu gehen, da es sehr viele Fälschungen des Einsers gibt, aber ich muss der weitläufigen Meinung an dieser Stelle klar widersprechen, das ungeprüfte Einser immer falsch seien. Ich hatte wirklich nicht einen einzigen Griff ins Klo. Alle Einser wurden durch Herrn Sem bzw. Herrn Stegmüller danach befundet oder attestiert.
(Die meisten der Einser habe ich dabei aus dem Ausland bezogen)

Einen meiner schönsten attestierten Einser habe ich im übrigen bei einem hier mehrfach (zu Recht in den Kontexten) gescholtenen Anbieter auf delcampe ungeprüft für 250,-€ eingekauft / Ausland. (+ Attestkosten für einen riesenrandigen einwandfreien Einser mit MR entwertet)

Sinn des Geschriebsel: Auch relativ günstige Angebote (ungeprüft) müssen nicht zwangsläufig falsch sein.

MfG
24.03.21, 00:40:49

Klesammler

(Mitglied)

Hallo,

wenn die Sachen aus dem Ausland kommen, kann man in der Tat öfter einen guten Fang machen, wenn man sich auskennt. Viele Anbieter haben allerdings oft keine Ahnung vom Material aus anderen Ländern, so daß das Anbieten von Fälschungen oft keine böse Absicht ist. Da fehlen meist die elementarsten Kenntnisse, was allerdings auch auf die Katalogabhaker zutrifft, die man auf Messen oder GTs sieht.
Ich kenne einen Sammler - mittlerweile über 80 - , der sein Leben lang aktiv war. Von dem, was wir unterPhilatelie verstehen, ist er meilenweit entfernt. Obwohl er Postbeamter war, würde er Falschstempel aus den 60er Jahren vermutlich nicht erkennen.

beste Grüße
Dieter
24.03.21, 01:29:38
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