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30.04.11, 17:14:28

Altsax

(Mitglied)

geändert von: Altsax - 30.04.11, 19:41:32

Bekanntlich bedeutet es für viele "Schatzsucher" höchstes Sammlerglück, einen "neuen" Plattenfehler zu entdecken und womöglich gar seine Katalogisierung veranlassen zu können.

Nachfolgend eine Sachsen Mi 11, deren rechte Randlinie weitgehend fehlt. Unabhängig davon, ob es von dieser Druckabweichung mehrere Exemplare gibt, stellt sich die Frage, ob das überhaupt nach der gängigen Definition des Michelkataloges ein Plattenfehler sein kann.

Altsax
Dateianhang (verkleinert):

 Randlinienmangel 1, kl.jpg (315.34 KByte | 13 mal heruntergeladen | 4 MByte Traffic)

30.04.11, 17:15:28

Roman Scheibert

(BPP-Mitglied)

Müssem zur Anerkennung eines Plattenfehlers nicht mehere Exemplare gefunden werden um einen Druckzufall auszuschließen?
30.04.11, 18:42:46

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo Altsax,

neben einer weniger tiefen Gravur, die ein Plattenfehler sein könnte, kommt hier eine mangelhafte Einfärbung in Betracht. Das werde ein klassischer Druckzufall.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

Liste der Sonderzeichen zum Einkopieren

30.04.11, 19:25:41

Altsax

(Mitglied)

geändert von: Altsax - 30.04.11, 19:40:51

Hallo Herr Kraft,

die mangelhafte Einfärbung ist die übliche Erklärung für dieses bei der Sachsen Mi 11 nicht allzu seltene Phänomen, das bei den anderen Wertstufen der Johann-Ausgabe nicht beobachtet wird.

Bei der nachfolgend gezeigten Marke fällt es schwer, an diesen Einfärbungsmangel zu glauben.

Beste Grüße

Altsax

PS: Es gibt diese Fehler an (annähernd?) identischen Positionen, ich habe nur noch keine entsprechenden Markenpaare zusammentragen können.
Dateianhang (verkleinert):

 Randlinienmangel mehrfach, kl.jpg (349.95 KByte | 13 mal heruntergeladen | 4.44 MByte Traffic)

30.04.11, 19:33:16

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo Altsax,

das gezeigte Stück müsste man im Original sehen. Oben rechts sieht es am Scan so aus, als wäre der Rand oben ansetzt.

Unten im Bereich der fehlenden Linien, sieht das Gelb heller und bläulicher aus. Ein häufiges Phänomen bei Reparaturen oder chemischen Behandlungen.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

Liste der Sonderzeichen zum Einkopieren

30.04.11, 20:00:11

Altsax

(Mitglied)

geändert von: Altsax - 01.05.11, 11:46:05

Hallo Herr Kraft,

nachfolgend scans mit besserer Auflösung. Reparaturen kann ich nicht erkennen. Verfärbungen dürften keine Relevanz in Bezug auf die fehlenden Randlinien haben.

Beste Grüße

Altsax
Dateianhang (verkleinert):

 Randlinienmangel mehrfach, Ausschn. links.jpg (274.55 KByte | 11 mal heruntergeladen | 2.95 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 Randlinienmangel mehrfach, Ausschn. ob.jpg (201.54 KByte | 6 mal heruntergeladen | 1.18 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 Randlinienmangel mehrfach, Ausschn. unten.jpg (243.76 KByte | 6 mal heruntergeladen | 1.43 MByte Traffic)

Dateianhang:

 Randlinienmangel mehrfach ausschn.jpg (41.75 KByte | 4 mal heruntergeladen | 167.01 KByte Traffic)

30.04.11, 20:14:07

Altsax

(Mitglied)

Zitat von Juergen Kraft:
neben einer weniger tiefen Gravur, die ein Plattenfehler sein könnte, kommt hier eine mangelhafte Einfärbung in Betracht. Das werde ein klassischer Druckzufall.


Hallo Herr Kraft,

bei sorgfältiger Durchsicht meiner Bestände habe ich tatsächlich drei Marken mit Linienausfällen an identischen Positionen gefunden. Somit dürfte die "mangelhafte Einfärbung" ausscheiden.

Die "weniger tiefe Gravur" kommt insofern kaum in Betracht, als die Druckplatte nicht graviert, sondern von einer Mutterplatte galvanotechnisch übertragen worden ist.

Beste Grüße

Altsax
Dateianhang (verkleinert):

 Randlinienmangel, Pos 1, a.jpg (337.56 KByte | 7 mal heruntergeladen | 2.31 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 Randlinienmangel, Pos 1, b.jpg (372.43 KByte | 6 mal heruntergeladen | 2.18 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 Randlinienmangel, Pos 1, c.jpg (275.05 KByte | 8 mal heruntergeladen | 2.15 MByte Traffic)

01.05.11, 13:49:05

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo Altsax,

die Beurteilung kleinster Details am Scan ist schwieriger, als am Original.

"Gravur" habe ich zur Verdeutlichung geschrieben. Die Platten wurden nicht mit der Hand graviert. Gemeint ist, das die Vertiefung fehlt. Hier könnte etwas bei der Übertragung der Zeichnung fehlerhaft gewesen sein. Es könnten Verschmutzungen bei einem Zwischenschritt, die genaue Übertragung der Markenzeichnung verhindert haben. Das ist ein Plattenfehler, zumindest ein interessantes Feldmerkmal.

Ich habe eine beliebige Steckkarte mit ein paar Sachsenmarken herausgekramt. Von fünf Marken zeigt eine diese Merkmale. Ich hätte die eher als defekt aussortiert. Die Marke sieht aus, als wäre sie mit dem Kratzschwamm gebohnert. Tatsächlich ist das Papier aber völlig intakt. Die Eigenschaften scheinen auf mehreren Feldern vorzukommen.

In einem stampsX-Sachsenkatalog wird das Berücksichtigung finden.
Dateianhang (verkleinert):

 kratzschwamm-sachsen-1200.jpg (419.07 KByte | 15 mal heruntergeladen | 6.14 MByte Traffic)


J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

Liste der Sonderzeichen zum Einkopieren

01.05.11, 15:40:13

Altsax

(Mitglied)

Zitat von Juergen Kraft:
Die Eigenschaften scheinen auf mehreren Feldern vorzukommen.


Hallo Herr Kraft,

mit der Übertragung der feinen Außenlinien auf galvanischem Wege scheint es häufiger Probleme gegeben zu haben, wie zahlreiche Retuschen in diesem Bereich beweisen. Ich vermute, daß man bei einer Platte aus zeit- oder sonstigen Gründen auf eine gründliche Revision verzichtet und einfach drauflosgedruckt hat (obwohl eine Freigabe jeder neuen Platte durch die OPD vertraglich vorgeschrieben war). Der relativen Häufigkeit derartiger Marken nach zu urteilen, wurde auf diese Weise eine ganze Auflage fertiggstellt.

Die Frage "Feldmerkmal oder Plattenfehler" ließe sich sicherlich endlos lange diskutieren, eine "Druckzufälligkeit" jedenfalls dürfte es nicht sein.

Beste Grüße

Altsax
01.05.11, 17:53:18
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