Autor Nachricht

Administrator

(Administrator)

Hallo liebe Teilnehmer,

herzlich willkommen in diesem neuen Thema.

Versucht beim Schreiben immer sachlich zu bleiben. Drückt euch klar aus, damit jeder Leser versteht, ob ihr Fachwissen teilt oder eure Meinung zu einem Thema sagt.

Verzichtet auf Kommentare über andere Teilnehmer. Kommentiert gerne die Aussagen anderer. Wir wollen über Philatelie diskutieren und nicht über Philatelisten freuen

Wir wünschen viel Freude am Hobby Philatelie!
06.02.12, 21:38:38

lehrling

(Mitglied)

Hallo,
anbei ein paar Briefe, deren Beschreibung mir schwer fällt.
Dabei tauchen immer die selben Fragen auf :
Wer hat taxiert ?
Wer hat bezahlt ?
Wer bekam wieviel Geld ?
Vlt kann jmd ein paar allgemeingültige Hinweisen geben ?
Gruß lehrling
Dateianhang (verkleinert):

 elberfeld1823.jpg (547.88 KByte | 9 mal heruntergeladen | 4.82 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 solingen1825.jpg (513.18 KByte | 8 mal heruntergeladen | 4.01 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 boppard1826.jpg (540.57 KByte | 6 mal heruntergeladen | 3.17 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 coblenz1826.jpg (610.17 KByte | 7 mal heruntergeladen | 4.17 MByte Traffic)

06.02.12, 21:39:38

****i********

(vom Nutzer beendet)

Hallo lehrling,
ich kann Dir hierzu die Werke von Jo Helbig, Vorphilatelie und Vorphilatelie Band 2 empfehlen.
Gruss,
****i********
07.02.12, 03:51:41

Altsax

(Mitglied)

Hallo zusammen,

kann jemand die Taxen auf dem folgenden Brief aus der "westphälischen Zeit" entschlüsseln rsp. die relevanten Tarife nennen?

Der Brief ist ca. 1809 in Leipzig franco Mühlhausen nach Canstein bei Arolsen aufgegeben worden.

Die "2" könnte das Franco bis Mühlhausen in GGr. darstellen.

Die "75" sowie die 4 GGr., 8 Pfg., in denen die "75" (Pfg.?) vermutlich enthalten sind, kann ich nicht zuordnen, noch weniger die Zahlen auf der Rückseite, bei denen "fl) möglicherweise für Gulden steht, was schwer zu erklären wäre.

Kann jemand helfen?

In Hoffnung, Altsax
Dateianhang (verkleinert):

 Leipzig - Canstein b. Arolsen, ca. 1809 bis ....jpg (1.58 MByte | 21 mal heruntergeladen | 33.19 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 Leipzig - Canstein b. Arolsen, ca. 1809 bis ...., rs.jpg (1.5 MByte | 17 mal heruntergeladen | 25.49 MByte Traffic)

04.01.21, 18:24:05

palaiss

(Mitglied)

@ altsax

Die rs. Taxe sollte Francs sein.
04.01.21, 18:34:18

palaiss

(Mitglied)

6 Gulden 70 Kreuzer wären ja 7 Gulden 10 Kreuzer. zwinkern
04.01.21, 18:37:47

Altsax

(Mitglied)

Zitat von palaiss:
6 Gulden 70 Kreuzer wären ja 7 Gulden 10 Kreuzer. zwinkern


Hallo palaiss,

das war einer der Gründe dafür, daß ich den Gulden nicht traute!

Auf die Idee mit "Franc" war ich nicht gekommen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, daß der König von Napoleons Gnaden die Landeswährung umgestellt hätte. Aber möglicherweise hat ja nur der Empfänger privat umgerechnet.

Beste Grüße

Altsax
04.01.21, 19:52:49

palaiss

(Mitglied)

geändert von: palaiss - 04.01.21, 20:13:56

@ altsax

Ich habe es schon lange aufgegeben, die Portotaxen aus dieser Zeit zu entschlüsseln. Insbesondere bei Fahrpostbriefen erscheint es ein extrem schwieriges Unterfangen.

Es geht aber trotzdem scheinbar, evtl. kann ein Spezialist für das Königreich Westphalen/Großherzogtum Berg helfen.

Ich vermute, die vs. "75" stellen Centimes dar. Vielleicht ergeben die ganzen Groschen plus die 75 Centimes den rs. vermerkten (End-)Betrag. verwirrt

In dem Currencies-Buch von Janssen* kann man auch die Währungsumrechnungen der Zeit bis auf ein Dutzend Stellen hinter dem Komma nachlesen. Ich selbst habe aber nach einer Viertelstunde Lektüre aufgegeben, für das Buch muss man wohl auch Numismatiker sein.

* Leonard H. Janssen, Parity of Currencies in Postal History (2001), noch bei P.F. für 100 Euro incl. Versand/Mwst. zu beziehen.

04.01.21, 20:08:08

hackhard

(Mitglied)

Bis 31.12.1808 wird in Taler und Ggr. gerechnet. Das Königreich Westphalen verfügte per königlichen Dekret eine Neuordnung der Gesetze und Tarife per 1.1.1809. Die französische Landeswährung galt für die Gebührenordnung. Die Taxen wurden in Franken und Centimes ausgeschrieben. (Vorschrift immer rückseitig). Die Brüche der Taxen waren zum Vorteil der Post nach oben abzurechnen. Überzogene Posttarife führten zum 1.11.1810 zur Revision der Taxen. Die Ausweisung der Gebühren sollte jetzt in Franc und Centimes sowie Taler und Groschen erfolgen.

Zusammenfassung aus Rundbrief der Arge Han/Bs, Heft 58, Autor Werner Steven.

Eine Tarifübersicht/Portotabelle und Umrechnungstabelle kann ich auf die schnelle nicht beifügen.

Vielleicht kann der Altbriefsammler Verein weiterhelfen.

Grüße

Eberhard Hackbarth
04.01.21, 21:04:23

Altsax

(Mitglied)

Hallo Eberhard Hackbarth,

vielen Dank für die hilfreiche Info.
Ich werde versuchen, an den Artikel zu kommen.

Beste Grüße

Altsax
04.01.21, 21:25:25
Gehe zu:
Forum Regeln:

Es ist ihnen nicht erlaubt, neue Beiträge zu schreiben.
Es ist ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu erstellen.
Es ist ihnen nicht erlaubt, ihre Beiträge zu bearbeiten.
Es ist ihnen nicht erlaubt, ihre Beiträge zu löschen.


HTML Code ist AUS
Board Code ist AUS
Smilies sind AUS
Umfragen sind AUS

Benutzer in diesem Thema
Es lesen 0 Gäste und folgende Benutzer dieses Thema:
Archiv
Ausführzeit: 0.1109 sec. DB-Abfragen: 14
Powered by: phpMyForum 4.1.4 © Christoph Roeder
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste und erhöhen deinen Komfort. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden! Datenschutzerklärung