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Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

in diesem Beitrag möchte ich Helgolandbriefe vorstellen. Zum einen kann man sich dadurch ein Bild machen, welche Stempel zu welcher Zeit passen, zum anderen bekommt man einen Blick für die Farbkombinationen echter Marken. Da man natürlich viel mehr Neudrucke als Originale zu sehen bekommt, kann das nicht Schaden.

Beginnen möchte ich mit einer Mischfrankatur bestehend aus Nr. 7a und 6c (nach Michel)



In einem anderen Forum wurde ein Ausschnitt des Briefes, nämlich die Marken mit Stempel als Bild in der Stempeldatenbank, als "Der Scan ist sehr undeutlich. Es könnte sich auch um Berliner Neudrucke mit Falschstempel (Montage, teilweise nachgemalt ?) handeln ... Bei EBAY würde ich darauf jedenfalls nicht bieten.", bezeichnet.

Ursache für diese übertriebene Angst sind natürlich die gewaltigen Mengen an Fälschungen von Helgoland. Trotzdem kann man natürlich auch auf dem Bild in der Stempeldatenbank erkennen, dass es sich um Originale handelt. Das ginge noch an kleineren Bildern.

Der Brief ist von vielen kompetenten Prüfern signiert und es gibt ein Attest Schulz, von dem ich noch nicht gehört habe, das er Neudrucke nicht von Originalen unterscheiden kann.




J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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09.12.08, 18:31:26

Tango

(Mitglied)

Das ist ja starker Tobak
09.12.08, 22:43:23

Andreas

(Mitglied)

geändert von: Andreas - 10.12.08, 08:47:34

Hallo,

Zitat von Tango:
Das ist ja starker Tobak


Willst Du damit ausdrücken, man könne helgophil in der Pfeife rauchen? lachen lachen lachen

Andreas
10.12.08, 08:47:09

Juergen Kraft

(Mitglied)

Ich denke, Tango meint die Bemerkung von Helgophil, es könnten auch handbemalte Neudrucke sein.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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10.12.08, 12:51:37

Juergen Kraft

(Mitglied)

An Hand der drei Stempelabschläge auf diesem einen Brief lässt sich auch eine der vielen möglichen Antworten geben, weshalb man Stempel nicht fälschen kann:



Die erste Frage wäre, welchen der Abschläge nimmt denn nun der Fälscher als Vorlage?

Man könnte auch naiv befürchten, dass bei den vielen Abweichungen, wohl jeder Stempel der das Wort HELGOLAND zeigt, als echt anerkannt werden müsste.

Der Wahrheit ist umgekehrt. Ein Fälscher müsste ein Gerät herstellen, mit dem alle drei Abschläge zu machen wären. das würde nur gelingen, wenn man das originale Gerät besäße. Aber ganz im Ernst, dann brauchte ich gar keinen Falschstempel zu produzieren. Hätte ich das Gerät, würde es auch nichts nützen. Ich kann nicht 140 Jahre alte Stempelfarbe imitieren.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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10.12.08, 13:28:35

siegfried spiegel

(Mitglied)


Ich möchte hier eine Mehrfachfrankatur der Michelnummer 14e vorstellen.
Das Briefstück ist entwertet mit dem Helgoland Rundstempel Type V.
Stempeldatum 8. August 1890, also vom drittletzten Tag der Gebrauchszeit.

Vielleicht kann jemand beurteilen, ob der Beleg echter Bedarf war oder ob er philatelistisch beeinflusst war.
Dateianhang (verkleinert):

 14-e.jpg (421.04 KByte | 16 mal heruntergeladen | 6.58 MByte Traffic)

12.11.12, 18:09:10

Klesammler

(Mitglied)

geändert von: Klesammler - 29.10.14, 22:43:35

Hallo zusammen,

bei Lugdunum werden 2 Briefe mit Mischfrankaturen angeboten. Nur der erste hat ein Attest. Vielleicht ist es ja etwas für einen von den Helgoland-Spezialisten.

Dieter
Dateianhang (verkleinert):

 Helgoland 91. Lugdunum 367 500,- €.jpg (660.9 KByte | 22 mal heruntergeladen | 14.2 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 Helgoland 91. Lugdunum 367 500,- € Att.jpg (703.13 KByte | 31 mal heruntergeladen | 21.29 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 Helgoland 91. Lugdunum 368 650,- €.jpg (767.55 KByte | 18 mal heruntergeladen | 13.49 MByte Traffic)

29.10.14, 22:43:03

siegfried spiegel

(Mitglied)

Gestern entdeckt, lag als Beilage in einem Lemberger-Handbuch.
(Leider nur eine Kopie des Briefes) freuen .




Dateianhang (verkleinert):

 Hamburg 3 Schilling.jpg (872.41 KByte | 70 mal heruntergeladen | 59.64 MByte Traffic)

26.10.18, 18:21:00

lehrling

(Mitglied)

Toller Brief, aber die Beschreibung halte ich für ziemlich verfehlt,
Gruß lehrling
26.10.18, 20:02:23

Oliver Estelmann

(BPP-Mitglied)

geändert von: Oliver Estelmann - 27.10.18, 23:20:24

Die Aufmachung und ganz besonders der Ausruf, lassen
mit fast 100%iger Sicherheit auf Firma Hobbyphilatelie
in Umkirch schließen.
Bestimmt finde ich eines Tages den Katalog … oder ich
dürfte zumindest den Helgolandteil daraus auch haben,
aber z.Z. ist das unmöglich.
Ich hatte bisher nur eine s/w Abbildung von diesem Brief
und habe ihn unter 3 Schilling HH archiviert, nun kommt
er unter L1 in blau. Herzlichen Dank für´s zeigen.
Da freue ich mich.

oli
27.10.18, 23:19:40
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