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Quincy

(Mitglied)

geändert von: Quincy - 29.05.18, 19:30:24

Schwarzaufdruck MiNr. 17-20 mit unbekanntem (?) Luftbrückenstempel

Eigentlich wäre es dieser Stempel wert, in die Stempeldatenbank aufgenommen zu werden. Allerdings ist der Abschlag "Luftbrücke Berlin" m.E. zu unvollständig. Aber immerhin beweist er, dass noch am 29.10.1948 mit diesem Stempel gearbeitet wurde - zumindest in Charlottenburg.

Das Briefstück ist geprüft "Schlegel BPP". Die Signaturen stehen wie gewohnt am rechten unteren Rand der Markenrückseiten - natürlich nicht direkt, sondern auf dem Briefpapier. Auf dem Scan der Rückseite ist das nicht unmittelbar ersichtlich, sondern erst, wenn man das Briefstück gegen das Licht hält.

Ein (Foto-)Attest gibt es bislang nicht, aber eine Rechnung von H.-G. Schlegel vom 07.09.1977 mit der Beschreibung: "Echt Berlin Nr. 17 - 20 mit Luftbrückenstempel 29.10.48 - 17".
Dateianhang (verkleinert):

 Berlin Mi 17-20 mit Luftbrückenstempel.jpg (867.76 KByte | 49 mal heruntergeladen | 41.52 MByte Traffic)

29.05.18, 19:24:23

hans47

(Mitglied)

geändert von: hans47 - 30.05.18, 13:19:47

Quincy

Der Luftbrückenstempel Berlin-Charlottenburg 2s war vom 1.-31.10.1948 in Gebrauch. Er ist der mit Abstand häufigste Luftbrückenstempel dieses MaWSt mit 4 Flugzeugen.

Der Stempeleinsatz (4 Flugzeuge) wurde vom 1.-31.10.1948 von den 3 West-Berliner Postämtern Charlottenburg 2, SW 11 und Spandau 1 mit verschiedenen Unterscheidungsbuchstaben verwendet.

hans47
30.05.18, 08:29:20

Quincy

(Mitglied)

Hallo hans47,

danke für die Information!

Inzwischen habe ich den Stempel auch in der Datenbank gefunden. Gestern hatte ich wohl Tomaten auf den Augen.

Gruß
Quincy
30.05.18, 09:06:21

goska9

(Mitglied)

Hier unten 4 Marken.
Kann jemand beurteilen ob Aufdruck und Stempel echt sind?
Berlin ist nicht mein Kenntnisgebiet aber ich denke Aufdruck ist echt und Stempel eigentlich auch.

Ich bedanke mich im Vorne.

mfg, goska9
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*Die deutsche Sprache ist schwierig*
03.10.18, 11:13:10

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo goska9,

herzlichen Glückwunsch zu diesem außerordentlich schön gestempelten Satz. Nach den Scans ist alles echt. Ein paar Zahnspitzen sehen bekleckert aus. Das kann man sicher fachgerecht wässern und dann dürfte das weg sein.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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03.10.18, 11:40:42

goska9

(Mitglied)

Hallo Jürgen,

vielen Dank fur Ihren Beurteilung und bestätigung mein Verdacht.

Fachgerecht wässern....?
Dass ist sicherlich etwas anderes als einfach im Wasser liegen lassen, oder?

mfg, goska9

*Die deutsche Sprache ist schwierig*
03.10.18, 12:34:33

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo goska9,

eigentlich nicht freuen

Falls nicht schon einmal geschehen, lies einmal meinen Ratgeber.

Das wichtigste: sauberes Leitungswasser (durch Britafilter gelaufen hilft), Temperatur zwischen 20° und 30° Grad, nicht wärmer, nicht sauer. Leitungswasser ist meist eher hart, also ph-Wert 8-14. Das ist OK. Keine Zusätze und Geduld. So etwa 15 Minuten wässern. Man kann dann ganz vorsichtig fühlen, ob das gelbe, bräunliche, eventuell Harte (Gummireste) weg ist. Einfach von der Markenmitte zur Zähnung mit zwei Fingern (Hände vorher waschen), ohne Druck, durchziehen.

Ist alles sauber, lege ich die Marken zunächst auf harte Folie und lege ein Blatt Küchenrolle (unbedruckt) darüber und tupfe vorsichtig. Sieht die Oberfläche trocken aus, lege ich die Marken, noch auf den Folie "haftend" zwischen zwei Seiten eines alten Michel-Katalogs. Schwarzweißausgaben bevorzugt freuen

Nach ca. 5 Sekunden Buch auf, Folie mit Marken raus, neue Seite, wieder 5 Sekunden. Das etwa 10 mal. Die Marken fallen dann auch alleine von der Folie ab, wenn keine Gummireste mehr daran waren.

Dann die Marken ohne die Folie so 10 mal weiter behandeln. Immer ein "Lesezeichen" mit auf die Seiten klemmen, damit man die Marken wieder findet.

Scheinen die Marken knochentrocken, über Nacht auf vorher ganz trockenen Seiten fertig trocknen.

Das Geheimnis schön glatter Marken ist nicht das Waschen, sondern das Trocknen.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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03.10.18, 13:12:42

Quincy

(Mitglied)

Hallo Jürgen,

kleiner Hinweis: Bei den von dir genannten Härtewerten handelt es sich nicht um den ph-Wert. Dieser sagt nichts über die Wasserhärte aus, sondern ist ein Maß für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung. Er kann sich nur zwischen den Werten 0 und 14 bewegen.

Eine Wasserhärte von 20 und darüber ist allerdings wirklich hoch. Ein solches Wasser hat schon Mineralwasserqualität - oft schmackhaft zu trinken aber schädlich für die Behältnisse wegen Ablagerungen und Korrosion. Ich wohne in einer Gegend mit einer Wasserhärte (Gipshärte!) zwischen 17 und 21 - je nach Regenmenge. Da kann man ohne Aktivkohlefilter nicht einmal vernünftig Tee kochen.

Viele Grüße
Hans-Jürgen
04.10.18, 14:05:33

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo Quincy,

ich habe meinen Beitrag entsprechend geändert. Zum Tee machen habe ich auch einen Brittafilter freuen

Warum unser Wasser so mineralhaltig ist kann man leicht erklären. Das Wasser wird in langen unterirdischen Tunneln gewonnen, die unter Pinienwäldern liegen. Die Pinien nehmen das Wasser aus der Luftfeuchtigkeit auf und geben überschüssiges Wasser über die Wurzeln ab. Die Sammelrinnen sind viele Kilometer lang und bei normalem Wetter, mit höherer Luftfeuchtigkeit Abends und Nachts, kommt am Ende ein kräftiger Bachlauf aus der sogenannten Wassergalerie. Grundwasser gibt es hier nur theoretisch, sehr tief unten und in Küstennähe auch noch versalzen.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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04.10.18, 19:16:02

Klesammler

(Mitglied)

Hierzu eine portorichtige Einzelfrankatur für einen Brief bis 20 gr. mit einer Nr 13. In Berlin erfolgte die Portosenkung erst zum 7.7.1949.

Dieter

Dateianhang (verkleinert):

 Berlin-Charlott. 2 D2 1949-02-17.jpg (953.97 KByte | 10 mal heruntergeladen | 9.32 MByte Traffic)

20.09.20, 20:50:27
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