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Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo Jean-Paul,

ich glaube, ich hatte die Papierlaufrichtung auch schon einmal erwähnt. Du hast vollkommen recht.

Die 1a hat eine waagrechte Papierstruktur und wölbt sich so, wie Marken mit liegendem Wasserzeichen. Der Gipfel der Wölbung ist waagrecht zum Druckbild.

Die 1b und die 5 haben eine senkrechte Struktur. Das Merkmal ist insofern nur am Rand hilfreich, weil es eben nicht zwischen den vorgeblichen 1b und verfälschten 5 unterscheidet.

Allerdings ist es richtig, die fein gedruckten MiNr. 5, besonders die auf dünnem Papier, einfach zu entlarven.

Ich zeige das heute noch im Video freuen

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

Liste der Sonderzeichen zum Einkopieren

04.07.20, 14:49:55

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

hier das versprochene Video:

https://youtu.be/zBQRXS5oAKI

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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04.07.20, 20:12:32

jpvde

(Mitglied)

Hallo Jurgen,

Im zwischen Zeit habe ich durchgesammelt. Dabei auch die 1A und 1B ungebraucht gefunden.

Grusse,
Jean-Paul
Dateianhang (verkleinert):

 Baden_1.jpg (492.51 KByte | 22 mal heruntergeladen | 10.58 MByte Traffic)

04.07.20, 22:20:56

frankelrubio

(Mitglied)

Hallo alle,

Wenn ich den Angaben von Juergen nach richtig einordne nach Farbdeckung, durchscheinen auf Rueckseite,uv lampe, müsste die vorliegende Marke eigentlich eine 1a sein... Was meint ihr? Habe leider nur Fotos...

Liebe Gruesse

Frank
Dateianhang (verkleinert):

 IMG_20200721_170411.jpg (313.07 KByte | 16 mal heruntergeladen | 4.89 MByte Traffic)

Dateianhang:

 IMG_20200721_170310.jpg (195.73 KByte | 3 mal heruntergeladen | 587.19 KByte Traffic)

21.07.20, 17:07:26

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

eine 1a kann man nicht so weit entfärben wie auf den Bild. Nr. 5 gibt es auch mit sauberem Druck und dünnem Papier.

Kannst du ein scharfes Bild der Vorderseite machen? Ich vermute, dann kann man sichtbar machen, das die ganz kleine Schrift fetter gedruckt ist als bei 1a.

Dann der ultimative Test unter UV, wie sieht es da aus?

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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21.07.20, 18:16:53

frankelrubio

(Mitglied)

geändert von: frankelrubio - 24.07.20, 22:41:02

Hallo juergen

Danke fuer die erste Einschätzung.. Hier noch mal Fotos...Unter uv sieht sie wesentlich dunkler aus als auf dem Foto...
Aehnelt eher die von dir gezeigten 1...allerdings kommen unterschiedliche Toenunge zu sehen... Lohnt es sich zu pruefen? Wen würdest Du empfehlen?

Liebe Gruesse
Dateianhang:

 IMG_20200724_223732.jpg (215.33 KByte | 1 mal heruntergeladen | 215.33 KByte Traffic)

Dateianhang:

 IMG_20200724_223758.jpg (129.61 KByte | 0 mal heruntergeladen | 0 Byte Traffic)

24.07.20, 22:38:38

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo Frank,

den ultimativen Test für eine 1a hast du noch nicht gemacht freuen

https://youtu.be/zBQRXS5oAKI

Sieh dir das Video an. Lege die trockene Marke mit der Rückseite nach oben auf deine Handinnenfläche und warte bis sich das Papier wölbt.

Ist die Wölbung senkrecht zur leserichtigen Seite hast du eine verfälschte Nr. 5, ist die Richtung waagrecht, dann hast du eine 1a. Ich tippe auf Nr. 5 traurig

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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25.07.20, 19:24:39

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

alle bisher von mir eingescannten Baden MiNr. 1 a haben eine ganz feine glatte Rückseite. Hingegen die Rückseiten der von mir bisher eingescannten MiNr. 1 b und 5 alle rauh bzw. grob gefasert sind.

Entsprechend der Bilderlage, wird niemand gegen Jürgen seinen Tipp wetten.



Beste Grüße
Markus
25.07.20, 22:18:14

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

wie man auf den Rückseitenbildern im Beitrag vorher eigentlich gut sehen kann, sind die gezeigte 1a und die gezeigte 5 auf diesem Bild nahezu gleich glatt. Das Bild der 5 sieht gering schärfer aus und die 1a hat die bräunlichgelbe Färbung, die Fasern nicht so kontrastreich hervortreten lässt.

Ich habe Nr. 5, die so dünn und so glatt wie 1a sind. Eigentlich haben 1a zusätzlich löchriges, unregelmäßiges Papier mit teils unterschiedlich dickem Fasernauftrag.

Da Niemand zu einem Artikel einen derart groß Vergrößerten Scan zeigt, nützt die Information ohnehin nur am Original. Am Original kann ich die Marke aber in die Hand nehmen.

Fazit: Baden 1a, 1b und Nr. 5 sind am Original einfach und sicher zu prüfen!

Erste Prüfung: wie wölbt sich die Marke? Senkrecht = nächste Punkte abarbeiten, waagrecht = 1a!

Nächste Prüfung für senkrechte Papierstruktur: Papier dünn und glatt? = Nr. 5, falls nicht dann der nächste Schritt.

Dickeres, raues Papier: Wir brauchen zunächst eine Nr. 5 als Vergleichsstück, wer eine geprüfte, zweifelsfreie 1b hat, nimmt natürlich diese. Prüffall nur mit Nr. 5 als Vergleichsstück. Ideal wäre eine Kaffeefälschung. Hat man keine aber eine Nr. 5 II. Wahl, badet man die in starken Kaffee oder Tee. Schwarzer Tee geht meist sogar besser.

Vergleich zwischen Prüfstück und verfälschter Nr. 5. Die verfälschten Nr. 5 sehen im Tageslicht meist dunkler als echte Nr. 1b aus, unter UV-Licht kehrt sich das um. Eine echte 1b ist unter UV-Licht 366nm dunkler als die verfälschte Nr. 5. Praktisch immer ist die echte 1b auch auf erkennbar rauerem Papier gedruckt.

Selbstverständlich kann man auch in jedem Fall alle Tests machen. Richtig durchgeführt, bestätigt sich dann immer, was in den Vorstufen ermittelt wurde.

Notwendiges Werkzeug:

1. Baden Nr. 5, am besten verfälscht

2. UV-Lampe 366nm (keine trübe Batteriefunzel)

3. 10fach-Lupe um das raue Papier zu betrachten, sich am feinen Druck einer 1a zu freuen und zur ersten Qualitätskontrolle.


J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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25.07.20, 23:33:59

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 26.07.20, 01:02:11

Hallo,

durchaus kann auch ich eine auf der Rückseite glattere MiNr. 5 zeigen, als oben aufgezeigt. Aber irgendwie, ist es dennoch nicht ganz das gleiche Papier, wie bei MiNr. 1 a.

Hier erst einmal ein weiterer Detailausschnitt einer MiNr. 1 a, diese vom Papier etwas gelblicher, als zuvor.



Dann meine glatteste MiNr. 5 - dieses Bild habe ich abgedunkelt, damit man die Fasern besser sieht und weil sonst einem qausi nur eine weiße Fläche entgegenstrahlt.



...grübeldenk... nunja, vielleicht ist das nicht abgedunkelte Bild doch besser und außerdem kann ich nicht beurteilen, wer was wie auf seinem Monitor sieht bzw. wahrnimmt. Das was hier partiell etwas gelblich erscheint, sind lediglich Leimreste der Gummierung. Derartige Leimreste befinden sich wahrscheinlich auch auf der Rückseite der hinterfragten Marke, aber eine 1 a ist einheitlich gleich eingefärbt und das kann ich bei der hinterfragten Marke nicht erkennen.



Glatter und in besserer Qualität kann ich im Moment nicht darstellen. Wer es glatter und besser kann, der möge zeigen.

Anhand der Signaturen kann man sich ungefähr ausrechnen, welche Vergrößerung hier wohl vorliegt. Dies nur nebenbei erwähnt.

Beste Grüße
Markus
26.07.20, 00:22:32
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