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Meinhard

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04.04.15, 13:34:13

Meinhard

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Meinhard

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04.04.15, 13:37:20

Meinhard

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04.04.15, 13:38:51

Juergen Kraft

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Hallo Meinhard,

vielen Dank für die guten Scans mit Rückseiten. Die Aufdruckfälschungen muss ich sicher nicht erklären. Was nicht eine der Aufdruckvarianten I-IV zeigt, ist falsch. Die meisten sind also echt freuen

Was interessant ist, die letzten, Hager signierten, zeigen weniger Trägermaterial und mehr tiefschwarze Pigmente bei den schwarzen Aufdrucken. Druckfarbe in Verbindung zu Signaturen könnte vielleicht einen Hinweis darauf geben, wie die ersten 184 Sätze von den danach hergestellten Aufdrucken zu unterscheiden sind.

Vielleicht bekommen wir ja noch ähnliche Scans zusammen.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

Liste der Sonderzeichen zum Einkopieren

04.04.15, 14:33:22

Meinhard

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geändert von: Meinhard - 04.04.15, 15:41:47

Hallo Jürgen,

kannst Du etwas zu der Signierung "GUTTMANN" sagen.

Vielen Dank, Meinhard
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04.04.15, 15:41:25

stampsteddy

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Hallo Meinhard,

vielen Dank für das Zeigen Deiner Marken!

Mein Verdacht, dass es verschiedene Signaturen "Hager" gibt und evtl. auch falsche(!), verdichtet sich. Später dazu mehr.

MfG
Markus

04.04.15, 16:15:27

stampsteddy

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Zitat von Fehldruck:
Schön, dass die Lokalausgaben hier mal so interessiert angegangen werden.

Unten zeige ich eine Kopie vom Druckklischee zum Neugierigmachen auf den 13 A4 Seiten langen Artikel von Herrn Strobel in der DBZ Heft 4 und 5 1993 sowie im Rundbrief 73/1993 der ARGE LOKNOT.

Herr Strobel behandelt und belegt diese nichtamtliche Lokalausgabe sehr klar. Ganz kurz zusammengefasst, war maßgeblich das KPD Mitglied Buchbinder H. Initiator dieser Ausgabe. Mit allerlei Betrügereien, Bestechungen und mit politischen Druck auf die anderen Beteiligten muss es ihm aus meiner Sicht gelungen sein, sich massiv zu bereichern. Er erfand auch den Text. Wenn ich es richtig verstanden habe, waren die Marken stetig in seinem Besitz und im Postamt wurde nichts verkauft. Wir müssen von einem erzielten Sammlerverkaufswert von bis zu 400.000,00RM ausgehen. davon flossen lediglich 17.000RM an die Stadt und 10.000RM an die KPD.Ein Strafverfahren gegen H. und andere Beteiligte kam nicht zu stande, da offensichtlich hinter den Kulissen massiv politisch gedroht wurde.

Sammler zahlten 1946 trotz massiver Warnmeldungen u.a. von Leipziger Händlern insbesondere Herbert Lange über 6000RM für einen Satz.

Ende!!! 1946 2-3mal gelang es wohl Buchbinder H. ca. 60-70Stück Marken teilweise auf Briefen mit rückdatierten Stempel auf dem Postamt versehen zu lassen. Absender waren meist Hager(erklärt vielleicht die Signatur?), Lindhorst(der Drucker) und Baumann(KPD Parteisekretär). Die Marken gab es erst um den 20.08.45!!!!

Die nichtamtlichen Lokalausgaben werden massiv gesucht und es wird viel Geld für Fälschungen vernichtet. Viele sind prüffähig! Ich fordere seit Jahren, dass Prüfer Organisationen sich auch diesen Dingen annehmen. Bei den Fiskalmarken gibt es wohl auch ähnlich Bestrebungen. Und warum sollten nicht auch Privatpostmarken geprüft werden.

Frohe Ostern!
Fehldruck

Hallo Fehldruck,

vielen Dank für Deinen Beitrag!

Hatte ich mir doch gedacht, dass ein Herr H. der Initiator war! Gestern Abend hatte ich mich hier im Forum, im Thread "Fälschungen bei ebay", schon entsprechend ausgedrückt - "Die Wahrscheinlichkeit dass Hager, nach Veräußerung der Restbestände und auch evtl. neu geschaffener Bestände durch die Stadtverwaltung, abermals einen Aufdruck in Szene setzte, somit Fälschungen geschaffen hat, ist denkbar."

Der Artikel von Herrn Strobel zu "Mühlberg", liegt mir nun seit wenigen Minuten vor. Muss ich aber noch lesen. Bin schon ganz gespannt, was sich daraus noch alles ergibt. Habe mir einige Belege im Netz und auch aus Auktionskatalogen "digital zusammengesammelt".

"Prüffähig" bzw. aussortierbar sind vor allem Fälschungen! Soll heißen, es wäre gut, wenn Sammler eine Möglichkeit hätten, sich von einem Prüfer bestätigen zu lassen, dass sie auf abstruse Fälschungen hereingefallen sind. Es werden enorm viele Ganzfälschungen der Privaterzeugnisse und irrwitzige Aufdruckfälschungen selbiger angeboten und gekauft. Ebenso kann man Stempelfälschungen entlarven, damit meine ich solche, die von Stempelimitaten stammen. Der Schaden, den Sammler und auch die Philatelie erleidet, ist enorm!

Denke aber, dass ich heute auf ein offenes Ohr hierfür gestoßen bin und mein Vorschlag an entsprechende Stelle weitergetragen und diskutiert wird!

MfG
Markus
04.04.15, 16:47:34

stampsteddy

(Mitglied)

Zitat von Juergen Kraft:
Was interessant ist, die letzten, Hager signierten, zeigen weniger Trägermaterial und mehr tiefschwarze Pigmente bei den schwarzen Aufdrucken. Druckfarbe in Verbindung zu Signaturen könnte vielleicht einen Hinweis darauf geben, wie die ersten 184 Sätze von den danach hergestellten Aufdrucken zu unterscheiden sind.

nachstehend aus meinem Beitrag von Seite 1 zitiert:

Zitat von stampsteddy:
Bei dem katalogisierten es jedoch auch fraglich ist, wie hoch die Auflage wirklich war bzw. ob mit der Druckplatte, deren Aufdrucke katalogisiert sind, auch noch nach Kenntnisnahme, dass die OPD Halle keine Genehmigung zur Verausgabung von Postwertzeichen erteilt, weiterhin überdruckt wurde. Zumindest wurden auch solche Hitler-Werte überdruckt, für die keinerlei Genehmigung vorlag (also auch nicht von dem sowjet. Oberkommandanten). Verschiedene Nuancen der Aufdruckfarbe lassen diese Frage zu. Zu mehr Erkenntnis könnte man gelangen, wenn man die Aufdruckfarbe im Mikroskop bezüglich ihrer Farbpigmente untersucht.

Tja, die Erkenntnis hatte ich schon vor einigen Jahren. Der Bär muss sich auch manchmal selbst ein wenig wohlbärpudeln, dass ist Nervenbalsam.
04.04.15, 16:53:09

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

nach dem Lesen des sehr gut recherchierten Beitrags in der DBZ von 1993, kann man zusammenfassend sagen, die Ausgabe ist eine typische Schwindelausgabe, initiiert zur persönlichen Bereicherung und zur Sammlertäuschung.

Das der Initiator damit doch einiges an Geld eingenommen hat, macht die Sache, als Posse, wieder interessant. Um die Schwindelausgabe zu belegen, kann man sie durchaus sammeln. An erster Stelle stehen dabei die Aufdrucke, die in Katalogen und hier als "echt" zumindest eben als die ersten dieser Art, dokumentiert sind.

Sicher gravierend minderwertiger sind die Aufdrucke, die aussehen, als wären sie aus der ursprünglichen Druckerei, aber in anderer Schrift gedruckt. Damit meine ich den Aufdruck, auf der 10 Pf. gezeigt, mit "t" zur Mitte des "w".

Der Rest ist Müll und sollte jeweils an den Watchdog gemeldet werden. Dabei handelt es sich nur um Imitationen der Schwindelaufdrucke.

Eventuell höher bewerten könnte man die Aufdrucke, die zunächst einmal tatsächlich nur auf den ominösen 184 Sätzen angebracht wurden.

In Mühlberg an der Elbe gab es nach dem Krieg, im Jahr 1945, keinen einzigen Briefkasten. Post die man versenden wollte, musste man im Postamt aufgeben. Dort wurden die Gebühren, wie fast überall, wo es keine Marken gab, in bar entrichtet. Es gab keine Notwendigkeit, Briefmarken als Notmaßnahme zu verausgaben.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

Liste der Sonderzeichen zum Einkopieren

04.04.15, 17:24:10
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