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MACKAS

(Mitglied)

Zitat von stampsteddy:
Hallo,

das von mir gekaufte waager. Paar, mit Prüfung von Herrn Dr. Oechsner als b-Farbe, erhält heute nur noch das berühmte Zettelchen: Die Vorprüfung kann ich nicht bestätigen.

Markus



Hallo Markus,

die Rückfrage nur, damit ich nichts falsch verstehe.

Ist das so, dass Du solch eine Ablehnung bekommen hast, oder glaubst Du , dass Dein Paar einen solchen Zettel erhalten würde?

Beste Grüsse,
Marcus
23.04.23, 09:22:26

stampsteddy

(Gast)

Hallo Marcus,

das ist doch offensichtlich im Vergleich zu erkennen und ergeht bereits aus der Leseprobe, zu Heft 278 von Infla-Berlin.

Es fehlt dem Paar an den großen schwarzen Bestandteilen in der Druckfarbe. Siehe hierzu meinen Scan, zu 4800 dpi Bildauflösung, in meinem vorletzten Beitrag.

Das Paar besitzt noch nicht einmal die Dunkelheit der in Darmstadt gestempelten Marke.

In der Farbmessung, mittels Jürgen seiner neuen Software im Alphatest, erzielen die linke und die rechte Marke aus dem waager. Paar das exakt selbige Ergebnis: RGB 162 / 125 / 78, bei Auswertung von 17.823 Pixeln (linke Marke) bzw. 21.342 Pixeln (rechte Marke). Hex-Code a27d4e

Die in Darmstadt gestempelte, von Herrn Tworek als a-Farbe signierte Marke erzielt: RGB 155 / 119 / 76, bei Auswertung von 13.171 Pixeln. Hex-Code 9b774c

Die als b-Farbe von Herrn Weinbuch geprüfte Marke erzielt: RGB 151 / 117 / 74, bei Auswertung von 11.856 Pixel. Hex-Code 97754a

Die Anzahl der auswertbaren Pixel liegt natürlich auch daran, ob die Marke ungestempelt ist und wenn gestempelt wie viel Fläche von Stempelfarbe bedeckt wird. Faktisch ändert das aber im Endergebnis nichts, ob ein paar Tausend Pixel mehr oder weniger von der Software ausgewertet werden können, wie sich an dem postfrischen Paar zeigt.

Ich kann das Paar gerne einmal zur Prüfung senden. Aber was sollte das ändern, ob ein Infla-Prüfer so ein Zettelchen dran hängt oder nicht? Es ist keine b-Farbe.

Beste Grüße
Markus

23.04.23, 10:25:10

admin_j

(Mitglied)

Hallo,

der erwähnte Test ist für helle Marken völlig ungeeignet. Ich habe die Weiterprogrammierung zurückgestellt, bis ich Kontrollverfahren optimiert habe. Dann werde ich weiter nach Verfahren suchen, Farben reproduzierbar zu dokumentieren.

Bisher lässt sich einfach belegen, dass bei jedem händischen Verfahren Farben zu erfassen, schwankende Ergebnisse herauskommen. Beim Scannen von Marken hängt das Ergebnis von unzähligen verschiedenen Faktoren ab und kann nur zu halbwegs sicheren Ergebnissen führen, wenn unter anderem Prüfstück und Vergleichsstück nebeneinander liegend, zusammen gescannt werden. Dabei muss auch noch sichergestellt sein, dass etwa die Glasscheibe auf beiden Seiten völlig sauber ist.

Die neue Programmversion soll insbesondere dafür sorgen, dass alle Bereiche der Druckfarbe erfasst werden. Bei jeder Methode Messpunkte auszusuchen, ist das Ergebnis vom individuellen Farbauftrag und der zufälligen Verteilung der Pigmente abhängig.

Bei allen spektroskopischen Verfahren hängt das Ergebnis wieder von der Auswahl der Messpunkte ab, vom Winkel, indem gemessen wird und von weiteren Faktoren.

Bei optischen Prüfungen und dem Vergleich von Prüfstücken und Originalen ist die Lichtquelle und das individuelle Sehvermögen des Prüfers entscheidend. Dazu kommt die willkürliche Festlegung der Farbreihen, nach denen Farbtöne eingeteilt werden sollen.

Betrachten wir Bilder von Farbreihen am Computermonitor, sind wir der meist völlig unbrauchbaren Darstellung schlechter Monitore ausgeliefert. Trotzdem gibt es auch gute Nachrichten. In einer sehr hohen Zahl von Fällen, können viele die Farbunterschiede doch nachvollziehen, egal nach welcher Methode erfasst oder ausgewertet wurde. Wir können nur nie sicher sein, ob unser Eindruck richtig ist.

Nehmen wir an, eine früher nach dem Farbeindruck eingeteilte Nuance, soll jetzt nur noch diese Nuance sein, wenn schwarze Pigmente in bestimmter Form und Größe vorhanden sind. Eventuell wurde das erforderlich, weil sonst der Grund für die Einteilung nicht zu vermitteln war? Konnte man technisch nicht ermitteln, was man mit den Augen sehen kann, weil es nicht jeder sieht und die Technik heute noch nicht ausreicht, den Unterschied zu erklären? Das wirft auch wieder die Frage auf, was entscheidend für eine Farbeinteilung sein soll, eine Druckfarbe aus ganz anderen Bestandteilen oder ein Farbeindruck, wie er aus verschiedenen, unterschiedlichen Farbmischungen entstehen kann?

Wird eine Einteilung in der Form geändert, darf natürlich stark bezweifelt werden, dass dann noch die Mengenverteilung gleich bleibt. Dann ist der Katalogwert ohne Belang.

Fazit: Gebt kein Geld für Marken aus, bei denen in einer Variante das Wort "ocker" auftaucht.

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23.04.23, 12:31:05

stampsteddy

(Gast)

geändert von: stampsteddy - 23.04.23, 13:27:01

Hallo,

meinen Scanner schraube ich mit verbundenen Augen auseinander und wieder zusammen. Zwischendurch reinige ich dabei, ebenso mit verbundenen Augen, die Platte von innen und außen, sowie den Scanner selbst auch von innen. Damit könnte ich bei "Wetten daß..." auftreten.

Es gab Zeiten, in denen bis zu sieben Infla-Prüfer gleichzeitig amtierten und sich dabei in Bezug der Farbeinteilung der Marken nicht ausgetauscht bzw. die sogen. Farbreihen nicht abgeglichen haben oder besser gesagt, die jeweilige Definition, die zu einer bestimmten Farbe führt, nicht wirklich festgelegt war. Jeder hat so sein eigenes Ding gemacht.

Wie ich von Kollegen höre, nehmen die besagten Zettelchen über das gesamte Sammelgebiet immer mehr zu, wenn man altsignierte oder altattestierte Marken zu einer Neuprüfung einsendet.

Wie einem Kollegen und auch zwischenzeitlich mir von Herrn Fleiner bestätigt wurde, ist auch bei MiNr. 261 der Gürtel enger gezogen worden und dort sprechen wir von einer im Stichtiefdruck hergestellten Marke.

Hier, bei der MiNr. 100, sprechen wir vom Buchdruck. Einerseits im sogen. Platten- und andererseits im sogen. Walzendruck hergestellt. Die beiden unterschiedlichen Drucke bedingen unterschiedlich aufbereiteten Druckfarben.

Die Pigmentierung von dem waager. Paar kann ich mir glücklicherweise auch noch auf andere Art und Weise ansehen und sie weicht nun einmal von den als b-Farbe geprüften Marken im Walzendruck ab.

Man kann es auch ganz einfach machen: man kaufe sich von noch amtierenden Prüfern in den letzten Jahren befundete Oberrandstücke Platte und Walze. Eine b-Farbe im Plattendruck wird man dabei ohnehin nicht finden (egal ob mit Ober-, Unter- oder Seitenrand). Dann vergleiche man im Mikroskop die Druckfarben, als auch unter verschiedenen Lichtfarben.

Aber wie aufgezeigt, weicht der Farbeindruck von dem Paar nicht nur im Scan weit von den Marken in b-Farbe ab sondern auch in Natura.

Es hilft hier keinerlei Versuch der Einrede, es könne bei dem waager. Paar heute noch eine b-Farbe bestätigt werden.

Beste Grüße
Markus

23.04.23, 13:21:37
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