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stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 18.09.16, 22:07:14

Hallo,

vielleicht hat er es dem Michel gemeldet, der es nur nicht umgesetzt hat? Zumindest war bis zum Redaktionsschluß für den Michel 2016 noch einige Zeit gewesen!

Was ist ein Befund wert, der nicht nachvollziehbar ist, der Prüfer für seine Prüfung noch nicht einmal haftet? (siehe Haftungsausschlusserklärung, unter Punkt 9.2 in der BPP-Prüfordnung)

Richtig, er ist NULL wert!

MfG
Markus Pichl
18.09.16, 22:05:35

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

morgen werde ich es mit Tageslicht-Fotos darstellen, dass keiner der Bogen HAN 6420.22 mit Druckereizeichen "S", die mir in zwei verschiedenen UV-Reaktionen vorliegen, im Farbbereich "rot" oder "karminrot" liegen.

In meinem Beitrag von heute, dem 18.09.2016, schrieb ich bereits schon sehr sinnvoll:

Wer sich Farbreihen mit losen Einzelmarken ohne HAN legt, wird Fehler machen, weil er dann nicht weiß, aus welcher HAN die Marke, bei der er einen roteren Eindruck wahrnehmen mag, wirklich stammt! Um Einzelmarken korrekt in der Farbe zuordnen zu können, bedarf es also ausreichend Material von Bogen oder Einheiten mit HAN. Als sinnvolles Hilfsmittel, bietet sich dann bei der Prüfung die UV-Reaktion an, die man einfacher einer bestimmten HAN zuordnen kann, als es über den Farbeindruck, der täuschen kann, am Tageslicht möglich ist. Man braucht also verschiedene Komponenten, um eine Marke, die in vielerlei Auflagen mit verschiedenen Farbmischungen gedruckt wurde, der richtigen Auflage zuzuodnen.

Selbstverständlich zeigen auch die zwei Sorten Bogen HAN 6420.22 mit Druckereizeichen "S" am Tageslicht unterschiedliche Farbgebungen. Aber wie gesagt, keine fällt in "rot" oder "karminrot". Auch nicht die Bogen mit HAN 6420.22 ohne Druckereizeichen.

Auf die ebay-Angebote wurde ich erst vorhin, durch eine email aufmerksam gemacht.

MfG
Markus
18.09.16, 23:05:53

kalland

(Mitglied)

Hallo Markusbärli,

ist zwar etwas off topic, aber Druckereizeichen gab es bei den Inflationsmarken nicht, denn diese Marken wurden ausschließlich in der Reichsdruckerei hergestellt.
Bei dem liegenden S handelt es sich um ein Druckerzeichen (vermutlich der Anfangsbuchstabe des Namens eines Maschinen- oder Schichtführers).

Gruß
Kalland
18.09.16, 23:18:22

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo Kalland,

danke. Ja, Druckerzeichen und nicht Druckereizeichen. Ein "ei" zu viel. Ist ja klar, dass das Ei platzen musste, wenn man das sieht.

MfG
Markus
19.09.16, 05:35:51

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

die erste Prüfelsendung ist zurück. freuen

Von der 216 hatte ich neun Marken zur Prüfung gesendet, davon wurden acht geprüft und eine nicht. Bei letzterer handelt es sich um eine gebrauchte Marke, der ein Falz anhängt und es wird darum gebeten selbigen abzuwaschen.

Also begnügen wir uns erst einmal mit den acht geprüften. Unter diesen auch die von mir zuvor gezeigten drei Marken, welche bereits als "b" bzw. "F" geprüft waren. Von diesen drei besagten Marken, fallen die einst von den Herren Zenker und Bechtold als "F" geprüften Marken nach heutiger Katalogisierung und Farbzuordnung nicht unter "b" und das von Herrn Tworek geprüfte Randstück der "b" weiterhin unter "b".

Das Ergebnis der bisher fünf ungeprüften Marken lautet auf: 4x "b" und 1x "a". freuen

Unter den als b-Farbe aktuell geprüften Marken, befindet sich auch das gestempelte Exemplar, welches ich auf meinem ersten UV-Bild hier im Thread, in meinem Beitrag vom 06.09.16, 00:56 Uhr, dem von Herrn Tworek geprüften Randstück zugeordnet hatte. (Applaus, Applaus... lachen )

Anhand der acht aktuell geprüften Marken ergibt sich im Moment folgendes Bild:

Meine fünf b-Marken kann ich in zwei Gruppen, sowohl an Tageslicht, als auch unter UV, aufteilen. Die Druckfarbe der Marken in a-Farbe ist real blaustichiger und nicht so farbsatt wie die der b-Farben. Soll heißen, die Farbwirkung der b-Farben ist im Vergleich "knalliger". Ob die Farbbezeichnungen im Michel alle unbedingt glücklich sind, lasse ich im Moment dahingestellt.

Die Unterschiede unter UV, zwischen a- und b-Farben, sind teils relativ eng, aber erkennbar. Anhand des mir vorliegendem Bogenmaterials, waren ja auch schon vielerlei UV-Reaktionen nachvollziehbar. Ferner hatte ich hier von Herrn Weinbuch geprüfte b-Marken mit anders lautender HAN gezeigt, als die HAN, in der die b-Farbe angeblich nur vorkommen soll.

Kleines stampsteddy wird die Sache schon knacken. cool

Im nächsten Schritt werde ich meine altgeprüften a-Marken mit den neugeprüften abgleichen.

MfG
Markus
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10.02.17, 17:14:07

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

so, nun habe ich das Bild um weitere Marken ergänzt und zwar mit dem von Herrn Weinbuch als "b" geprüften ZS-Paar von Benjamin (Preussenphilatelist) sowie mit sieben weiteren als "a" geprüften Marken (Weinbuch und Oechsner), letztere ich glücklicherweise noch in meinem Bestand gefunden habe.

Die insgesamt neun a-Marken kann ich unter UV in drei Gruppen aufteilen. Unter UV liegt die Gruppe "UV 3" (a) der Gruppe "UV 2" (b) in der Reaktion recht nahe und die Gruppe "UV 5" (a) widerum der Gruppe "UV 1". Am Scan könnte man dem Eindruck erliegen, dass die einst von Herrn Zenker als "F" signierte Marke wie eine b-Farbe aussieht (dies ist die fünfte Marke, in unterster Reihe). Unter UV, als auch am Tageslicht, relativiert sich dieser Eindruck.

Bin hundemüde und UV-Bilder werde ich morgen erstellen.

MfG
Markus
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10.02.17, 18:50:02

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

einige Beiträge zuvor hatte ich Marken 216 b aus ebay-Angeboten dargestellt, die trotz abweichender HAN als b-Farben befundet wurden und da ich ja jetzt einige aktuell geprüfte a- und b-Farben besitze, gehe ich nun endlich noch einmal an die mir übersendeten Bogen und vergleiche erneut.

Oh, siehe da, oh Wunder, im Michel ist nun neben der bisweiligen HAN 3855.22, auch die HAN 5157.22 unter MiNr. 216 b katalogisiert. War vielleicht doch ganz gut, die Sache eine Zeit liegen zu lassen. freuen

Ich gehe dann einmal unter UV und melde mich später wieder. cool

MfG
Markus
25.05.17, 10:56:23

stampsteddy

(Mitglied)

...oops, die Marken, welche im Jahre 2015 Herr Weinbuch als 216 b befundete (siehe letzter Beitrag auf Seite 10) bzw. signierte (siehe nachstehend), stammen aus HAN 6420.22 und die ist immer noch nicht katalogisiert. Nunja, vielleicht im nächsten Jahr? verwirrt

Gut, HAN 5157.22, ist bei den Bogen nicht dabei. mit Augen rollen

Tja, meine a- und b-Marken leuchten unter UV jeweils in sämtliche Himmels- und Höllenrichtungen. Ebenso die Bogen. Also wieder raus aus dem UV- und an das Tageslicht.

MfG
Markus
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25.05.17, 11:53:53

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 25.05.17, 18:56:41

Hallo,

in der Zwischenzeit bin ich mehrfach von Tageslicht wieder unter UV und wieder retour gesprungen, da die Vielfalt der Farbnuancen groß ist und manche sehr nahe aneinander liegen.

Mir ist zwar nun klar, aus welchen Hausauftragsnummern meine beiden unterschiedlich unter UV reagierenden "216 F" stammen, die heute nicht mehr als Besonderheit oder gar als 216 b bestätigt werden können, aber dies hilft nicht weiter, weil kein geprüftes Weinbuchrot aus HAN 6420.22 vorliegt.

Die mir vorliegenden drei Bogen aus HAN 8303.22, kann ich weiterhin erfolgreich als 216 b ausschließen.

Aus HAN 6420.22 liegen mir sieben Bogen vor. Davon vier mit mit einem liegenden "S" im Unterrand. Dieses "S" kommt nach links oder nach rechts liegend vor. Die beiden von Herrn Weinbuch als b-Farbe geprüften Einheiten zeigen ein nach rechts liegendes "S" und ein kräftiges grau auf den Bildern. Dies wiederholt sich bei drei der mir vorliegenden Bogen und bei diesen kann ich in der UV-Reaktion der roten Druckfarbe nicht wirklich einen Unterschied zu den zwei als b-Farbe geprüften, von mir als UV-2 deklarierten Marken erkennen. Bei Tageslicht weicht der Farbeindruck etwas ab - jedoch wird dieser durch die unterschiedliche graue Untergrundfarbe erschwert. Vielleicht drei Bogen in der Farbe, welche von Herrn Weinbuch als b geprüft wurde?

Von den vier Bogen aus HAN 3855.22 schert einer nach wie vor völlig aus der Reihe aus (kann ich weder sicher nach den geprüften a- oder nach b-Marken sortieren) und die anderen drei liegen näher an den geprüften a-Marken.

Lange Rede, kurzer Sinn. Wie groß die Anzahl von Farbnunancen und damit verbundenen UV-Reaktionen bei MiNr. 216 insgesamt ist, kann ich im Moment nicht einschätzen, auch nicht, was die Prüfer meinen als b-Farbe prüfen zu wollen oder nicht. "Wollen", erachte ich hier nach wie vor als die einzigste logische Erklärung und was ein anderer wollen will, kann ich nicht hellsehen. Persönlich würde ich, gemäß der Farbbezeichnungen im Michel, den besagten, aus der Reihe ausscherenden Bogen aus HAN 3855.22 nach b werfen (vermutlich aber zu hell in der Farbgebung und ein Dritter wird vielleicht lilarot = a annehmen) und bei den drei Bogen aus HAN 6420.22 bleibt mir nur ein Achselzucken übrig.

Insgesamt steht mir bei dieser MiNr. 216, weiterhin ein großes Fragezeichen auf die Stirn geschrieben. Vielleicht liegt es auch nur ganz einfach daran, dass nur nach a- und b-Farbe unterteilt wird?

MfG
Markus
25.05.17, 18:38:27
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